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Fünf Hausmittelchen für das Auto Kaffee, Essig und Kartoffeln wirken kleine Wunder

Das Regal von Baumärkten und Autohändlern ist voll von teuren Spezialmitteln für jeden Einsatzzweck: Vom Reiniger bis zum Ozon-Geruchsentferner. Häufig tun es aber auch ganz einfache Hausmittel.
17.03.2015 - 10:58 Uhr Kommentieren
  • Spotpress
Fünf Hausmittelchen für das Auto - Kaffee, Essig und Kartoffeln wirken Wunder Quelle: GTÜ

Für den Frühjahrsputz am Fahrzeug muss man nicht unbedingt zu teuren Spezialmittel greifen

Für Autoreiniger, -zubehör kann man ein Vermögen ausgeben. Man kann aber auch einfach ins Küchen- oder Putzregal blicken. Dort finden sich zahlreiche Helferlein zum Spartarif. Eine Übersicht.

1. Zeitung und Strumpf gegen Insektenleichen: Tote Insekten auf dem Auto sehen nicht nur unappetitlich aus, sondern können auch den Lack schädigen. Zum Entfernen benötigt man keine teuren Spezialreiniger, sondern nur eine Zeitung und etwas Wasser mit Spüli. Das eingeweichte Papier wird über Nacht auf die betroffenen Stellen gelegt, am nächsten Morgen lassen sich die Insekten leicht entfernen. Besonders leicht und auch noch ohne Kratzer gelingt das mit einer alten Nylon-Strumpfhose.

2. Kaffeepulver für angenehmen Geruch: Mieft es im Auto, kann Kaffee helfen. Eine Schüssel mit frisch gemahlenem Pulver neutralisiert über Nacht schlechte Gerüche. Danach riecht es im Auto nicht nach Kaffeerösterei, sondern neutral und frisch. Im Idealfall hält der Effekt dauerhaft an, ansonsten muss nach der Quelle des Gestanks gesucht werden.

3. Kartoffel gegen Wischer-Quietschen: Quietschende Scheibenwischer können extrem nerven. Auf Dauer hilft da nur ein Austausch. Kurzfristige Linderung schafft jedoch eine aufgeschnittene Kartoffel. Mit ihr werden Scheiben und Wischer eingerieben. Der Effekt hält rund zwei Wochen an.

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    Hochglanz mit Tricks vom Profi
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    Waschanlagen

    Wenn Sie den Wert Ihres Wagens steigern wollen, genügt es leider nicht, einmal durch die Waschstraße zu fahren. Denn an einigen Stellen sind auch die Waschanlagen machtlos.

    So sind Verschmutzungen an den Türausschnitten nur per Hand mit einem Schwamm zu erreichen.

    Und um eine gründliche Innenreinigung kommen Gebrauchtwagenverkäufer nicht herum.

    Ganz wichtig: Erst die folgenden Vorarbeiten erledigen, bevor es in die Waschanlage geht ...

    (Foto: dpa)
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    Lackschäden

    Sind Kratzer und Steinschläge im Lack, sollten diese auf jeden Fall entfernt werden, bevor das Auto in die Waschanlage kommt. Oberflächliche Kratzer können mittels einer Farbpolitur entfernt werden, für tiefe Kratzer gibt es Lackstifte.

    Vor dem Polieren sollte das Auto mit klarem Wasser und Spülmittel vorgereinigt und anschließend getrocknet werden. Dann wird die Farbpolitur vorsichtig im Bereich des Kratzers aufgetragen. Sollte der Kratzer tiefer sein, als gedacht, kann der Vorgang nach einem Tag wiederholt werden ...

    (Foto: )
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    Lackschäden

    ... Ist der Kratzer noch tiefer, helfen Lackstifte entsprechend der gängigen Farbcodes. Mit dem Stift wird die beschädigte Stelle übermalt und nach einem Tag mit einer grobkörnigen Politurpaste von überschüssiger Farbe befreit.

    Aber Vorsicht: Wer zu kräftig poliert, schadet Lack und Grundierung. Anschließend bekommt die ausgebesserte Stelle mit Hilfe von Polierwatte noch den letzten Schliff. Zum Schutz des Lackes sollte anschließend Autowachs aufgetragen werden.

    (Foto: PR)
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    Politur

    Aber auch, wenn keine Schäden im Lack vorhanden sind, lohnt sich eine Politur. Denn über die Jahre können Streusalz und Split dem Glanz der Lackierung schaden.

    Je mehr der Lack gelitten hat, desto grober sollte die Politur sein, desto nötiger ist allerdings auch eine anschließende Versiegelung mit Wachs.

    Grundsätzlich muss das Auto vorher gereinigt und getrocknet werden, damit sich noch vorhandene Staubkörner nicht in Schmirgelpapier verwandeln.

    (Foto: Reuters)
    Autofarbe, Autolack
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    Politur

    Zum Auftragen und Abnehmen der Politur sollten keine Schwämme, sondern weiche Tücher oder T-Shirts verwendet werden.

    Außerdem Vorsicht beim Auftragen der Politur: Kreisförmige Bewegungen "massieren" die Politur ein und richten so mehr Schaden an, als dass sie nutzen. Deshalb lieber rauf und runter wischen.

    Kälter als 15 Grad sollte es bei der Autopolitur übrigens nicht sein, sonst wird die Arbeit mit dem Autowachs zum Kraftakt.

    (Foto: imago)
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    Scheibenwischer

    Zur Autopflege gehören Kleinteile wie die Wischerblätter. Die Gummis leiden nämlich besonders. Sobald die Wischerblätter Schlieren hinterlassen, sollten sie ausgetauscht werden.

    Die Gummidichtungen in den Türen sollten mit speziellen Gummipflegemitteln eingerieben werden. So werden sie nicht spröde und es regnet nicht herein.

    (Foto: dpa)
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    Scheiben

    Damit der neue Besitzer Ihres Wagens klare Sicht hat, sollten alle Scheiben sowohl innen als auch außen, mit Scheibenreiniger behandelt werden. Über eine Sonderreinigung freuen sich übrigens auch die Spiegel und Scheinwerfer.

    (Foto: dpa)

    4. Rasierschaum gegen Flecken: Vor allem mit Kindern an Bord sind Flecken auf den Polstern keine Seltenheit. Spezialreiniger aus dem Fachhandel kosten fünf Euro und mehr. Günstiger ist einfacher Rasierschaum aus dem Discounter. Mit ihm den Sitz einsprühen, anschließend einreiben und zehn Minuten warten. Dann die Schaumreste entfernen und mit einen feuchten Lappen nachreiben.

    5. Essig gegen alte Aufkleber: Wer sein Auto verkaufen möchte, sollte vorher alte Aufkleber entfernen. Das gelingt am besten mit unverdünntem Essig. Die Sticker werden von den Kanten beginnend eingeweicht, nach rund einer Viertelstunde lassen sie sich dann mit einer Kreditkarte lösen. Das Prozedere wird so lange wiederholt, bis der komplette Aufkleber abgezogen ist. Danach muss man nur noch den restlichen Essig mit Wasser abspülen.

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