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Gebrauchtwagenkauf So entlarvt man Tachobetrüger

Der Wagen sieht super aus und hat laut Anzeige erst wenig Kilometer runter: Ein Schnäppchen, mag sich der Kunde beim Gebrauchtwagenkauf denken. Doch Vorsicht: Manipulation am Kilometerstand ist weit verbreitet.
08.02.2012 - 07:06 Uhr 2 Kommentare
  • dpa
Tachobetrug entlarven: Den Kilometerstand können Kunden etwa über den Vorbesitzer überprüfen. Quelle: dpa

Tachobetrug entlarven: Den Kilometerstand können Kunden etwa über den Vorbesitzer überprüfen.

(Foto: dpa)

Hamburg Den Kilometerzähler eines Autos einfach zurückzudrehen, ist zwar verboten. Doch Tachobetrug ist in Deutschland weit verbreitet und für versierte Trickser ohne großen Aufwand möglich, warnt die Zeitschrift «Auto-Bild». Um beim Kauf eines Gebrauchtwagens einen manipulierten Kilometerstand zu entlarven, könnten Kunden zum Beispiel über die Kfz-Zulassung den Namen und Vorbesitzer herausfinden und mit einem Anruf klären, ob die Laufleistung des Fahrzeugs stimmt.

Auch übermäßiger Verschleiß kann auf Kilometerbetrug hinweisen. Ist der Reifen etwa schon stark abgefahren, aber laut eingepresster Dot-Nummer erst ein Jahr alt, sei das ein Indiz für eine Manipulation, erläutert «Auto-Bild».

Auch verschlissene Pedal-Gummis und ein abgegriffenes Lenkrad sind ein Grund für Zweifel. Das Fälschen des Scheckhefts lässt sich am besten mit einem Anruf in der Werkstatt kontrollieren. Markenwerkstätten hätten zudem die Wartungshistorie gespeichert.

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    2 Kommentare zu "Gebrauchtwagenkauf: So entlarvt man Tachobetrüger"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Verhinderung vonTachobetrug - Vorschlag

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      es ist sicher richtig, dass der Verkäufer in manchen Fällen erkennen könnte, das der Kilometerstand manipuliert wurde.

      Ich frage mich aber, warum unser Gesetzgeber es den Betrügern so leicht macht. Auch der ADAC verschiebt die Verantwortung, wenn er die Schuld vor allem den Autoherstellern zuweist.

      Nachstehend ein Vorschlag, der relativ einfach umsetzbar wäre und gegen den eigentlich nur ein Datenschützerextremist sein könnte:

      Jedes Fahrzeug müsste in eine Datenbank aufgenommen werden, die die Fahrzeugnummer, Motornummer usw., evtl. auch jeweilige Besitzer, enthält. Hierzu müsste z.B. der TÜV, die DEKRA und evtl. auch Werkstätten verpflichtet werden, bei jeder Fahrzeugvorstellung eine Meldung über den Kilometerstand abzugeben.

      Die Datenbank wäre evtl. beim Kraftfahrtbundesamt zu führen.

      Einsicht in diese Datenbank müsste der Inhaber des Fahrzeugbriefes haben, evtl. auch TÜV/DEKRA, an den sich Kaufinteressten wenden könnten. Anhand der Historie könnte dann nachvollzogen werden, ob der aktuelle Kilometerstand schlüssig erscheint.

      Freundliche Grüße

      Norbert Lang

    • Tachobetrug - Vorschlag

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich finde, der ADAC macht es sich zu leicht, wenn er die Schuld bei den Autoherstellern ausmacht. Das ist zum Teil sicher richtig, hilft aber nicht sofort weiter.

      Ich unterbreite Ihnen deshalb einen Vorschlag, der relativ einfach umsetzbar wäre:

      Jedes Fahrzeug müsste in eine Datenbank aufgenommen werden, die die Fahrzeugnummer, Motornummer usw. enthält. Hinzu müsste z.B. der TÜV, die DEKRA und evtl. auch Werkstätten verpflichtet werden, bei jeder Fahrzeugvorstellung eine Meldung über den Kilometerstand abzugeben.
      Die Datenbank wäre evt. beim Kraftfahrtbundesamt zu führen.
      Einsicht in diese Datenbank müsste der Inhaber des Fahrzeugbriefes haben, evtl. auch der TÜV. Anhand der Historie könnte dann nachvollzogen werden, ob der aktuelle Kilometerstand schlüssig erscheint.

      Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören (per e-mail).

      Freundliche Grüße

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