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Straßenzustand Wann Behörden für Schlagloch-Schäden zahlen müssen

Viele Straßen in Deutschland sind in einem erbärmlichen Zustand. Da ist es gut zu wissen: Wird ein Fahrzeug durch ein Schlagloch beschädigt, müssen Halter die Reparaturkosten nicht immer allein zahlen.
22.04.2014 - 14:02 Uhr 2 Kommentare
Achtung, Schlagloch! - Nicht immer bleibt der Autofahrer auf den Kosten sitzen. Quelle: dpa

Achtung, Schlagloch! - Nicht immer bleibt der Autofahrer auf den Kosten sitzen.

(Foto: dpa)

Dresden Schlaglöcher sind für Autofahrer eine üble Sache - vor allem, weil Halter meist auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben, die durch ein Schlagloch am Auto entstehen. "Es ist sehr schwer, den Baulastträger in Anspruch zu nehmen", so Christian Janeczek, Fachanwalt für Verkehrsrecht in Dresden.

Als Baulastträger werden der Bund, die Gemeinden und die Landkreise bezeichnet, die für den Unterhalt von Straßen verantwortlich sind. "Im Regelfall wird eine Mithaftung des Autofahrers aufgrund eines Verstoßes gegen das Sichtfahrgebot angenommen", so Janeczek weiter.

Im Klartext: Der Autofahrer darf nur so schnell fahren, dass er jederzeit vor einem Schlagloch anhalten kann. Sonst ist er selbst schuld, wenn es zu Schäden am Fahrzeug kommt.

Ansprüche kann der Autofahrer nur geltend machen, wenn es ihm gelingt nachzuweisen, dass der Baulastträger die sogenannte Verkehrssicherungspflicht verletzt hat, fügt Janeczek hinzu. Dieser kommen die Behörden nach, indem sie den Zustand der Straßen regelmäßig überprüfen.

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    Bei einem Schlagloch innerorts, wo es nach Auskunft des Fachanwalts die meisten Schlaglöcher gibt, können Autofahrer zum Beispiel bei Anwohnern klingeln und nachfragen. "Wenn er so erfährt, dass das Schlagloch dort schon länger existiert, hat er ganz gute Karten."

    Anders liegt der Fall, wenn Autofahrer in Schlaglöcher geraten, mit denen sie partout nicht rechnen konnten. Das kann zum Beispiel auf neuen Straßen der Fall sein. Fast nur in solchen Extremfällen könnten Autofahrer den Baulastträger zu 100 Prozent haftbar zu machen, so Janeczek.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "Straßenzustand: Wann Behörden für Schlagloch-Schäden zahlen müssen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ach so, Nachtrag zur Verdeutlichung:
      Kosten der Migration: 32 Mrd. per anno
      Verschwendung lt. Bundesrechnungshof 30 Mrd. per anno
      Entwicklungshilfe 9,8 Mrd. per anno
      Nettozahlung an die EU in 2012: 12 Mrd.
      (Zahlen aus dem Web gezogen)
      Die Folgen des Eurowahnsinns sind kaum einzuschätzen, also lasse ich die ganz konservativ mal weg.
      Ich sehe also eine Summe von runden 52 Mrd. per anno, die für zwecke aus dem Fenster geworfen werden, von denen der deutsche Bürger nichts hat. Mit *sehr* gründlicher Kontrolle und scharfem Rotstift drangehen und schon sind leicht 10 Mrd. eingespart, was für die wichtigsten Infrastrukturreparaturen reicht. Und falls die Politiker-Darsteller in Berlin das nicht hinkriegen (wollen), einfach mal eine gestandene, schwäbische Hausfrau fragen. DIE kann es nämlich!
      Angesichts der Verschleuderung deutscher Steuergelder noch nach Zusatzabgaben zu schreien, ist einfach nur dreist.

    • Mir wird allmählich klar, wieso Geländewagen und SUVs dermaßen boomen. :-)

      Schlimm sind unbekannte Schlaglöcher bei Regen, wenn sie randvoll mit Wasser sind. Es läßt sich nicht abschätzen, ob's eine harmlose, flache Mulde ist oder ein knöcheltiefer Felgen- und Aufhängungskiller. Da kann man nur sehen, daß man drum rum laviert, ggf. lustig bei Gegenverkehr, der vielleicht seinen Schlaglöchern zu entkommen sucht. Auf dem Mittelstreifen trifft man sich die, die zur gleichen Zeit die gleiche Idee hatten.
      Daß die Behörden sich rausdrehen, liegt auf der Hand.
      Weniger Geld in den Club Med schicken resp. großzügigst an Armutsmigranten aus aller Welt verteilen, dann kommen vielleicht auch unsere Straßen mal wieder in Ordnung!

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