Amoklauf Lehrer gegen Kameras an Schulen

Nach dem Amoklauf an der Realschule in Baden-Württemberg fürchten Lehrer, dass der Schulalltag lange Zeit nicht mehr unbeschwert ablaufen kann. Dennoch sprechen sie sich gegen erhöhte Sichherheitsmaßnahmen aus.
Ein Sondereinsatzkommando der Polizei verlässt die Albertville Realschule in Winnenden. Quelle: ap

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei verlässt die Albertville Realschule in Winnenden.

(Foto: ap)

HB CHEMNITZ. "Was mir Sorge macht, ist, dass die gerade überwundene Angst nach dem Amoklauf in Erfurt nun wieder belebt wird", sagte der Präsident des deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, der Chemnitzer "Freien Presse". Er wandte sich dennoch dagegen, nun an Schulen Sicherheitsmaßnahmen wie Kameras oder Wachposten einzuführen.

"Solche Maßnahmen gaukeln nur Sicherheit vor", sagte Kraus. Absoluten Schutz könne es aber nicht geben. "Man könnte zwar eine Schule zum Hochsicherheitstrakt machen. Aber wenn jemand Amok läuft, kann er auch einen Schulbus ins Visier nehmen und sie können nichts machen."

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