Bekiffte Mitarbeiter US-Botschaft in Kabul feuert Personal

Die US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat mehrere Mitarbeiter entlassen, weil sie Drogen konsumiert und verkauft haben. Einer soll „konfus herumgewandert“ und „berauscht“ zur Arbeit gekommen sein.
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Farmer arbeiten im Distrikt Nangarhar in Afghanistan auf einem Feld und ernten Opium. Afghanistan ist der weltgrößte Produzent von Opium. Quelle: dpa
Mohnanbau in Afghanistan

Farmer arbeiten im Distrikt Nangarhar in Afghanistan auf einem Feld und ernten Opium. Afghanistan ist der weltgrößte Produzent von Opium.

(Foto: dpa)

KabulDie US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat nach einem Medienbericht mehrere Mitarbeiter wegen des Konsums und Verkaufs von Drogen entlassen. Die meisten seien US-Bürger, heißt es in einem Mittwochnacht erschienenen Bericht der US-Zeitung „Wall Street Journal“. Botschaftssprecher waren zunächst nicht erreichbar.

Die Botschaft habe eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein Mitarbeiter dabei erwischt worden war, wie er „konfus herumgewandert sei und berauscht“ erschien, heißt es in dem Bericht. „Der Typ war bekifft auf der Straße“, sagte ein Zeuge.

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Ein Sprecher des Außenministeriums sagte der Zeitung, sechs Mitarbeiter seien „diszipliniert worden“. Er wies Berichte zurück, wonach bis zu 22 Kollegen gefeuert worden seien.

Die USA haben nach Angaben des Spezialinspekteurs des US-Senats für den Wiederaufbau in Afghanistan, John Sopko, seit 2002 rund 8,5 Milliarden Dollar für Antidrogenprogramme ausgegeben. Afghanistan ist der weltgrößte Produzent von Opium.

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  • dpa
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