Berlin Modewoche startet mit grünen Männern

In Berlin ist die Fashion Week gestartet, zum Auftakt mit grünen Männern auf dem Laufsteg. Bei der Modewoche geht es um die Trends für den kommenden Herbst und Winter. Für viel Rummel sorgten limitierte Sportschuhe.
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Models präsentieren bei der Fashion Week in Berlin eine Kollektion des Modelabels „Ivanman“. Quelle: dpa
Berliner Fashion Week

Models präsentieren bei der Fashion Week in Berlin eine Kollektion des Modelabels „Ivanman“.

(Foto: dpa)

BerlinMit Schauen von Ivanman und Strenesse ist die Berliner Fashion Week am Dienstag durchgestartet. Bei der Modewoche geht es um die Trends für den kommenden Herbst und Winter. Auf dem Programm stehen Laufstegschauen, Messen und Konferenzen. Das E-Werk ist dabei ein neuer Schauplatz: Dort stellte der deutsch-polnische Designer Dawid Tomaszewski seine Kreationen vor, geprägt von Karos, Samt und durchsichtigen Oberteilen. Grasgrün leuchtet die Männermode von Ivanman – vom Rolli bis zur Hose. Das Label Strenesse zeigte eine Multimedia-Show mit Models in einem Museum am Brandenburger Tor.

Noch bis Donnerstag steht die Stadt im Zeichen der Mode. Im Kronprinzenpalais stellen bei einer weiteren Reihe, dem „Berliner Salon“, Perret Schaad, Marina Hoermanseder, William Fan und andere Trendsetter ihre Kollektionen vor. Daneben präsentieren sich Designer mit eigenen Shows an ungewöhnlichen Orten – darunter Marc Cain im U-Bahnhof Potsdamer Platz und Anja Gockel im Hotel Adlon. Der Senat rechnet mit 100.000 Besuchern. Die Fashion Week gibt es seit 2007.

Gegen 1.00 Uhr hatten mehr als 550 Menschen auf der Warteliste gestanden. Quelle: AFP
Warten auf die Adidas-Schuhe mit eingebautem Fahrschein

Gegen 1.00 Uhr hatten mehr als 550 Menschen auf der Warteliste gestanden.

(Foto: AFP)

Einigen Rummel löste ein Turnschuh aus. Fans warteten auf einen Sneaker mit eingebautem Fahrschein der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Er erscheint in limitierter Auflage und wird am Dienstag in zwei Läden verkauft. Die BVG hatte nach eigenen Angaben nicht den Hype erwartet, den die Werbeaktion auslöste. „Wir haben mit Aufmerksamkeit gerechnet, aber damit nicht“, sagte Sprecherin Petra Reetz.

Die Zahl der Turnschuhe ist limitiert, zugleich gilt der Sneaker als Fahrschein: Hunderte harrten in Berlin vor zwei Geschäften aus, um am Dienstag einen der Schuhe im Look der U-Bahn-Sitzbezüge kaufen zu können. Schnee und Kälte haben es ihnen in der Nacht nicht leicht gemacht: Die meisten Wartenden vor einem Laden in Kreuzberg hätten sich in der Nacht in Autos oder Bars zurückgezogen, sagte Ladensprecher Julian Kalitta auf Anfrage am frühen Morgen.

Gegen 1.00 Uhr hätten mehr als 550 Menschen auf der Warteliste gestanden. Gegen 6.00 Uhr wurde wieder gezählt. Wer dann nicht da war, wurde von der Liste gestrichen. Für die Wartenden gibt es am Morgen ein Frühstück. Einige von ihnen harrten mehr als 24 Stunden aus.

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Der Adidas-Schuh mit eingebautem Fahrschein wird in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren verkauft, er soll 180 Euro kosten. Auf Ebay wurde er schon vor Verkaufsstart für 600 Euro angeboten.

Die Schuhe gelten bis Ende 2018 als Fahrkarte in sämtlichen Berliner U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Fähren – allerdings nur, wenn sie am Fuß getragen werden. Sie werden ab 10.00 Uhr nur in zwei Läden verkauft.

  • dpa
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