Bodenfelde-Morde Verdächtiger hatte wohl schon drittes Opfer im Visier

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Nina und Tobias sind offenbar auf besonders grausame Weise umgebracht worden. Jan O. habe beide Opfer durch eine „Kombination aus Erwürgen und Erstechen“ getötet, sagte Borchert. „Die Details erspare ich mir“, fügte er hinzu. Er betonte erneut, dass es sich bei der Tat nicht um ein Sexualdelikt gehandelt habe, obwohl die Leichen teilweise entkleidet waren. Es gebe offenbar keine Bezüge zum Fall des verschwundenen elfjährigen Mirco aus Grefrath in Nordrhein-Westfalen, erklärte er.

O. ist laut Polizei vorbestraft, seit 2003 arbeitslos und hat Alkohol- und Drogenprobleme. Seine vorherigen Straftaten hätten jedoch nicht auf derartige Gewaltdelikte hingedeutet. Der 26-Jährige sei 2007 in Uelzen wegen Diebstahls zu zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden, wegen seiner Drogenabhängigkeit sei die Unterbringung in einer Erziehungsanstalt angeordnet worden. Es liefen derzeit zudem noch Verfahren wegen Brandstiftung. Auf einen Bezug zu jungen Mädchen sei man erst durch den weiteren Kontaktversuch am Sonntagabend auf dem Parkplatz gekommen.

Gegen den arbeitslosen Jan O. wurde bereits am Dienstagabend Haftbefehl erlassen. Die Leichen der Ermordeten waren am Sonntag in einem Waldstück in Bodenfelde in Südniedersachsen gefunden worden.

Die 14-Jährige war Anfang der Woche von zu Hause weggelaufen und galt seitdem als vermisst. Sie wurde nach Angaben des Leiters der Polizeiinspektion Northeim, Hans Walter Rusteberg, am Montagabend vergangener Woche getötet und Tobias am Samstagabend.

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