Buschbrand in Australien Debatte über Klimawandel erhitzt Gemüter

Entspannung in Australien: Von den gefährlichsten Bränden geht keine Gefahr mehr aus. Indes wird in Canberra über den Zusammenhang von Klimawandel und Brandrisiko diskutiert. Die Regierung kritisiert Umweltschützer.
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Entspannung bei den Buschbränden in Australien – dafür erhitzen sich die Gemüter in Canberra über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Bränden. Quelle: dpa

Entspannung bei den Buschbränden in Australien – dafür erhitzen sich die Gemüter in Canberra über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Bränden.

(Foto: dpa)

SydneyDie Feuerwehr hat die verheerenden Buschbrände in Australien am Freitag weiter unter Kontrolle gebracht. Von den gefährlichsten Bränden bei Springwood und State Mine in den Blue Mountains rund 70 Kilometer westlich von Sydney ging keine unmittelbare Gefahr mehr aus, teilte die ländliche Feuerwehr (RFS) mit. Das umfassende Feuer-Verbot im Großraum Sydney (und anderen Regionen) sollte um Mitternacht aufgehoben werden, berichtete sie. Rund 50 Feuer loderten noch. Die Feuerwehr war noch mit 800 Mann im Einsatz. In den vergangenen Tagen waren es rund doppelt so viele.

In der Hauptstadt Canberra erhielt die Debatte über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Brandrisiko unterdessen neue Nahrung. „In Australien beeinflusst der Klimawandel sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der extrem heißen Tage... Das erhöht das Risiko von Buschbränden“, teilte der unabhängige Klimarat mit.

Die neue konservative Regierung wirft Umweltschützern vor, sie nutzten die Brände aus, um gegen die geplante Abschaffung der CO2-Steuer zu opponieren. „Manche Leute versuchen, die Tragödie und das Leid dieser Woche auszuschlachten“, sagte Umweltminister Greg Hunt. Im übrigen habe die Forschungsbehörde CSIRO gerade erklärt, dass es seit Millionen Jahren in Australien Buschbrände gebe.

Der Klimarat war 2011 unter dem Namen Klimakommission von der Labor-Regierung ins Leben gerufen worden. Nach ihrem Wahlsieg vor sieben Wochen war es eine der ersten Amtshandlungen der neuen konservativen Regierung, der Kommission abzuschaffen. Die Wissenschaftler formierten sich neu als Nichtregierungsorganisation und bitten auf ihrer Webseite jetzt um öffentliche Spenden.

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8 Kommentare zu "Buschbrand in Australien: Debatte über Klimawandel erhitzt Gemüter"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mir scheint, dass Sie in ihrem Beitrag Eiszeitalter und Warmzeitalter und die durch die Milankovitch-Zyklen verursachten Eis- und Warmzeiten im letzten Eiszeitalter durcheinanderbringen.

    Wie dem auch sei, da Sie nicht nur auf die Eiszeitalter und Warmzeitalter der Erdgeschichte und Milankovitch-Zyklen, sondern auch auf umstrittene Theorien zu globalen Erwärmungen auf anderen Planeten verweisen, deutet für mich viel darauf hin, dass Sie vor allen Dingen deswegen andere wohlbekannte Themen anschneiden, damit sie das Thema der aktuell stattfindenden globalen Erwärmung verdrängen können und die Theorie dazu pauschal als falsch oder nicht relevant aburteilen können. Das ist ein Irrtum. Das Klimasystem der Erde ist selbstverständlich bei weitem besser bekannt, als das des Jupiters.

  • @Karma

    Danke für die Information. Die unterschiedliche Klimabedingungen der Erde sind mir allerdings seit der Schulzeit bekannt.

    Ich verstehe Ihren Einwurf im Kontext mit dem anthropognen Klimawandel allerdings nicht. Mit dem Klimnawandel der vergangenen 150 Jahre, der ja zweifelsfrei durch die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht wurde, können vergangene Klimaschwankungen ja wohl nichts zu tun haben.

  • Die Klimahysteriker wollen uns glauben machen, dass der Mensch alleine schuld ist an der globalen Erwärmung und sie reden uns deshalb einen Schuldkomplex ein. Ja sie wollen unser Leben massiv einschränken, begründet mit dem vom Menschen produzierten CO2. Was die Klimahysteriker verschweigen ist, dass auf allen anderen Planeten unseres Sonnensystems auch eine Erwärmung stattfindet. Fahren etwa die Ausserirdischen ebenfalls mit Autos herum und produzieren dieses "teuflische" CO2? Natürlich nicht.

    Verstärkte Sturmaktivitäten auf dem Planeten Jupiter zeigen, auch da hat eine Temperatursteigerung von 10 Grad Kelvin in den letzten Jahrzehnten stattgefunden. Genau so ist eine Erwärmung auf Neptuns grössten Mond Triton festzustellen. Auch auf dem Saturn Mond Enceladus hat man eine starke Erwärmung gemessen und der Südpol des Saturn hat sich um bis zu 5 Grad Kelvin erwärmt. Das gleiche gilt für Pluto, Mars uns Venus, überall wurden generelle Erwärmungen festgestellt.

    Logischerweise gibt es nur eine Ursache für diese Erwärmung, es ist die Sonne, die zentrale Energiequelle für alle Planeten. Diese zeigt eine verstärkte Energieaustrahlung, was ein normaler zyklischer Vorgang ist, und das ist der einzige Grund für die Erwärmung auf allen Planeten und somit auch auch der Erde.

  • ---@ Sonnenschein,


    Eiszeitalter
    → Hauptartikel: Eiszeitalter

    Ein Eiszeitalter ist eine Zeitepoche, in der es auf der Erde vereiste Pole gab beziehungsweise gibt. Heute können wir uns eine Erde ohne Eis nicht vorstellen, jedoch sind Eiszeiten eher Ausnahme als die Regel. Die Vereisung beider Polkappen bedeutet, dass sich unsere Erde klimatisch derzeit in einem Eiszeitalter befindet. Dieses ist eine „Ausnahmesituation“, da eisfreie Pole – auch „akryogenes (nicht eisbildendes) Warmklima“ genannt – der eigentliche „Normalzustand“ der Erde sind. Während des größten Teils der Klimageschichte war die Erde, ausgenommen von manchen Hochgebirgen, nahezu eisfrei.

    Diese wärmeren Zeiträume machen etwa 80 bis 90 Prozent der Erdgeschichte aus. In Hinsicht auf die periodische Wiederkehr von Kalt- und Warmzeiten wird als Ursache unter anderem stets auf die Milanković-Zyklen verwiesen.

  • Zitat vandale: "Ein Merkmal ist das die konservative Regierung Australiens den "Klimawandel" ganz offen zum Schwindel erklärt hat."

    Das Leugnen von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die der eigenen Vorstellung von der Welt widersprechen, scheint eine Spezialität konservativ denkender Menschen zu sein.

    Warum ist das so? Blödheit? Ignoranz? Angst vor Veränderung?

    Es ist wohl eher die Angst davor, dass eine Reaktion auf den anthropogenen Klimawandel die eigenen Geschäfte negativ beeinflussen könnte. Darum bezeichnen konservative Geschäftemacher mangels eigener Skrupel oder Moral alle Klimaforscher weltweit als Lügner innerhalb einer Globus umspannenden Verschwörung.

  • 90% der Erdgeschichte waren die Pole eisfrei.
    Muss man dazu noch mehr sagten?

    Es reicht doch langsam mal mit diesen verlogenen Klima-Propheten. Die Frau Merkel will doch nur die CO2 Abgaben haben und uns mit der CO2-Lüge unnötige Schuldkomplexe machen.

    Die sollte sich besser mal um den angeblichen Meineid im Zusammenhang mit der NSA Sache kümmern.

  • Ein Merkmal ist das die konservative Regierung Australiens den "Klimawandel" ganz offen zum Schwindel erklärt hat.

    Die Regierungen anderer aussereuropäischer Länder kommunizieren diesbezüglich vorsichtiger. Putin sagte, er würde sich für Russland freuen wenn es einen Klimawandel gäbe. In Kanada hat man zum Austritt aus dem Kyoto-Protokoll festgestellt, dass es eben keine stichhaltigen Beweise zugunsten eines Klimawandels gäbe. In den USA ist es eine Mehrheit der Abgeordneten die teils mit unabhängigen Begründungen den Beitritt zum der USA zum Kyoto Protokoll verhindert haben. In Indien konzentriert man sich auf die Kritik an einigen offensichtlich falschen Aussagen der "Klimawandler" und der Aussage dass das IPCC nicht nur eine wissenschaftliche Agende hat. Auch in China ist man recht vorsichtig.

    Vandale

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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