DAK-Report Krankenstand sinkt - Mehr psychische Leiden

Die deutschen Arbeitnehmer haben sich im vergangenen Jahr seltener krankschreiben lassen als im Vorjahr. Wegen Muskel-Skelett-Leiden bleiben die Deutschen nach wie vor am häufigsten zuhause.
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Atemwegserkrankungen zählen mit zu den häufigsten Gründen um dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Wesentlich mehr Leute bleiben allerdings wegen psychischen Erkrankungen zuhause. Quelle: dpa
Erkältung

Atemwegserkrankungen zählen mit zu den häufigsten Gründen um dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Wesentlich mehr Leute bleiben allerdings wegen psychischen Erkrankungen zuhause.

(Foto: dpa)

HamburgDie Arbeitnehmer in Deutschland haben sich nach Angaben der DAK-Gesundheit im vergangenen Jahr seltener krankschreiben lassen. Der Krankenstand betrug 3,9 Prozent, im Jahr 2015 hatte er noch bei 4,1 Prozent gelegen, wie die Krankenkasse am Freitag in Hamburg mitteilte. Ein Grund dafür könnte das Ausbleiben einer großen Erkältungswelle sein. Der Anteil von Krankheiten des Atmungssystems verringerte sich bei den Krankschreibungen von 16,6 auf 14,7 Prozent und damit um fast zwei Prozentpunkte.

Psychische Erkrankungen rückten auf Platz zwei der Krankschreibungen (17,1 Prozent) vor, bei den Frauen sogar auf Platz eins. Mit 246,2 Fehltagen je 100 DAK-Versicherte (+2,5 Tage) wurde ein Höchststand erreicht. Dabei ging der Anteil der Betroffenen leicht zurück, nur die Dauer der Krankschreibungen nahm zu. Ein einzelner Krankheitsfall dieser Art dauerte im Schnitt 38 Tage, im Vorjahr waren es 35 Tage gewesen.

Diese 13 Schreibtischsnacks halten Sie fit
Chicoree
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Bitter, aber gesund! Chicoree hat eine hohe Nährstoffdichte. Wem die Rübe zu bitter ist, kann sie vorher Zuhause dünsten oder leicht anbraten.

Wasserkresse
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Als eher unbekanntes Gemüse taucht Wasserkresse kaum als Schreibtisch-Snack auf. Dabei besteht das Gemüse zu 100 Prozent aus Nährstoffen und ist damit optimal geeignet als Energiekick für zwischendurch. Geschmacklich erinnert das Gemüse an Rettich oder Senf. Um in den Genuss des vollen Aromas zu kommen, sollten Sie die Wasserkresse roh verzehren. Man kann die Blätter klein schneiden und über Salate streuen. Auch auf einem Butterbrot, als Zusatz zu Frischkäse oder Quark und in Dips macht sich die Brunnenkresse gut.

China-Kohl
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China-Kohl ist ein echtes „Power-Veggie“. Es schmeckt roh im Salat oder auch mit einem leckeren Dipp. Nur rund dreizehn Kilokalorien nimmt man pro 100 Gramm zu sich, da das Gemüse zu 95 Prozent aus Wasser besteht – also greifen Sie ordentlich zu!

Grapefruit
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Wer es lieber fruchtig mag, kann sich die Mittagspause mit Grapefruit versüßen. Wem die Frucht roh zu sauer ist, kann sie als Beilage für diverse Gerichte wie zum Beispiel Obstsalat verwenden. Ähnlich wie viele andere Zitrusfrüchte haben auch Grapefruits nur wenige Kalorien. 100 Gramm enthalten durchschnittlich zwischen 38 und 50 Kalorien. Damit ist die Grapefruit eine der gesündesten Früchte überhaupt.

Kräuter
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Zusammen mit Salat sind Kräuter, insbesondere Schnittlauch, ein gesunder Snack für die Mittagspause. Meist enthalten sie größere Mengen an Vitamin A und C. Außerdem wirken sie bakterienhemmend, anregend auf Appetit und Verdauung und regulieren schonend erhöhten Blutdruck.

Kohlblätter
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Eine wahre Vitaminbombe: Früher noch als Arme-Leute-Essen verschrien, ist Kohl heute der perfekte Manager-Snack. Besonders reich ist Kohl an Vitamin C. Und wem das Grünzeug roh nicht schmeckt – es gibt tolle Kohl-Smoothie-Rezepte.

Petersilie
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Lässt sich super zwischendurch knabbern, oder auch auf dem Brötchen. Macht nicht dick, stillt aber den kleinen Hunger, der uns im Büro so oft heimsucht. Auch in Salaten kommt Petersilie gut.

Häufigster Grund für Krankmeldungen blieben Leiden des Muskel-Skelett-Systems (22,2 Prozent). Die bei der DAK versicherten Arbeitnehmer waren allerdings mehrheitlich gesund: „Der Anteil der Beschäftigten mit mindestens einer Krankmeldung war mit 45 Prozent so niedrig wie zuletzt vor zehn Jahren“, hieß es.

  • dpa
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