Eric Lawson Ex-Marlboro-Mann stirbt an Lungenkrankheit

Drei Jahre gab er den coolen, rauchenden Cowboy in der Marlboro-Werbung – nun starb Eric Lawson ausgerechnet an einer Lungenkrankheit. Bereits mit 14 zündete der Schauspieler seine erste Zigarette.
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In seinen späten Jahren setzte sich Eric Lawson gegen das Rauchen ein. Zuvor machte er Werbung für Marlboro. Quelle: dapd

In seinen späten Jahren setzte sich Eric Lawson gegen das Rauchen ein. Zuvor machte er Werbung für Marlboro.

(Foto: dapd)

Los Angeles/USADer ehemalige Marlboro-Mann ist tot. Eric Lawson, der den rauchenden Cowboy in den Anzeigen der Zigarettenmarke Ende der 70er Jahre darstellte, starb bereits am 10. Januar im Alter von 72 Jahren an der Lungenkrankheit COPD, wie seine Frau am Sonntag bestätigte.

Lawson, ein Schauspieler, war in den Anzeigen zwischen 1978 und 1981 zu sehen. Er spielte auch kleinere Rollen in diversen Fernsehsendungen, darunter „Drei Engel für Charlie“, ehe er sich bei den Dreharbeiten für einen Western so schwer verletzte, dass er seine Karriere beenden musste.

  • ap
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19 Kommentare zu "Eric Lawson: Ex-Marlboro-Mann stirbt an Lungenkrankheit "

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  • Oha, schon der fünfte Marlboro-Mann (nach David Millar,
    Wayne McLaren , David McLean und Dick Hammer )...
    Alle starben sie an Lungenkrebs.
    Seitdem hat diese Marke den Beinahmen "Cowboy-Killer". ;-)

  • Alle Extremisten sind eine öffentliche "Gefahr" :).

  • 72 ist die normale lebenserwartung, ziemlich alt geworden, trotz rauchen!

  • Zitat: "Gegen Fakten zu diskutieren weil sie nicht ins Weltbild passen, ist kindisch."

    Nikotin, welches durch Rauchen inhaliert wird, hat ein dem Kokain vergleichbares Suchtpotential. Wenn man mit Rauchern diskutiert, dann muss man sich vor Augen halten, dass man es mit Süchtigen zu tun hat. Dann wird es schnell unsachlich.

    Spätestens nach 2 Stunden Abstinenz wird der gemeine Raucher von seiner Abhängigkeit vor die Tür in den kalten Winter gezwungen, um den Nikotinspiegel wieder auszugleichen. Was hat diese Befriedigung einer Sucht mit einem selbstbestimmten freien Leben zu tun?

  • Ein anderer hat mich auf den Gedanken gebracht, Ihren Gedanken doch noch aufzugreifen und in umsetzbare Handlungsvorschläge zu bringen: Wir sollten Umerziehungszentren einführen, welche der Volksgesundheit dienlich sein dürften. Was früher der Konzentration diente, könnten wir ja Gesundheitszentren nennen. Wer hat da schon was dagegen? Da dürfte gesellschaftliche Akzeptanz hergestellt werden können, und es wird sich historisch betrachtet bewähren.

  • @Raucher
    Ich kann Ihnen nur beipflichten ! Lassen Sie sich nicht von pathologischen Zwangscharakteren diskriminieren oder bevormunden !
    Wir leben in einem freien Land, wo sich jeder frei entfalten darf, solange es nicht die Belange eines anderen betrifft.

  • Raucher gehören in den Knast. Die Kippen sind nicht viel besser als Radium oder Krypton. Rauchen ist eine öffentliche Gefahr.

  • Alle Drogen sind Mist.
    Jeder Genuß über Gebühr ist schädlich.
    Abends eine entspannte Fluppe macht keinen Krebs, aber die Wahrscheinlichkeit erhöht sich mit jeder, die man am Tag dazu pustet.
    Genuß ja, Sucht nein.
    Der Marlboro Man hats übertrieben, so wie viele andere auch. Auch mit anderen Drogen.
    Alk macht blöd, Nikotin verstopft die Gefäße, Tabletten machen Depressionen, Morphine machen extrem abhängig, auch von kriminellen Elementen, usw., also Finger weg von allem was zuviel ist.
    Wer gesund und entspannt leben kann, braucht sowieso keine. Aber das wissen alle, nur mit dem gesund und entspannt Leben klappt es nicht wirklich. meistens.

  • Dem einen gehen "Raucher am Gesäß vorbei", der andere hat "Mitleid" mit Rauchern, trotz oder wegen deren mangelnder "Selbstkontrolle".
    In beiden Fällen jedenfalls eine zum Ausdruck gebrachte Geringschätzung ggü. Rauchern - gesellschaftlich en vogue.

    Wenn "Der_Denker" also mangelnde "Selbstkontrolle" vorhält und der andere es ja nur "gut meinen" will, dann deutet dies schon auf ein tieferliegendes Problem hin (weit über das Rauch-Thema hinaus) - und zwar bei den Bevormundern:

    Deren innerer Zwang - nachdem man den eigenen biologischen Körper unter die Kontrolle der "Vernunft" gebracht hat - über seinen eigenen Lebensbereich hinaus andere unter die Herrschaft der (eigenen) Ratio zu zwingen. So, wie man sich selbst domestiziert hat.

    Ein möglicherweise pathologischer Zwang (Sucht), die erlangte Herrschaft über den eigenen Körper auf andere auszuweiten.

    Die biologische Handlungskompetenz wird (bei sich und anderen) negiert bzw. zumindest ggü. der "Vernunft" zweitrangig gestellt, obwohl man genau weiß, dass sich die herbeizitierte ärztliche Wissenschaft über die vergangenen Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte in einem permanenten Revisionsstadium befindet.

    Die biologische Handlungskompetenz gegen über unserer ach so hochgelobten Ratio völlig unterschätzt.

    Provokativ formuliert, handelt es sich bei dem Menschen um das versklavungsgefährdetste biologische Wesen. Ein philosophisches Problem, das den Rahmen hier sprengt.

    Diesen Konflikt sehe ich fast schon wie unter einem Brennglas bei vorliegendem Thema.

  • Wahrscheinlich würde ich auch als Gesundheitsapostel eingestuft werden, daher spare ich mir Ratschläge.
    Im Wissen (10 Jahre Onkologie), wie - statistisch gesehen - die meisten Raucher enden, gönne ich jedem Raucher jede Freude in seinem selbstbestimmten Leben.
    Denn im Gegensatz zu den Menschen, die es gut meinen mit ihren Anti-Rauch-Äußerungen, geht mir das Sterben der Raucher am Gesäß vorbei (mittlerweile).

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