Fehler im Berliner Stadtplan Google lässt Adolf-Hitler-Platz auferstehen

Der Theodor-Heuss-Platz in Berlin heißt schon seit fast 70 Jahren so. Trotzdem erschien bei Google Maps der Name „Adolf-Hitler-Platz“ – eine Erklärung hatte Google dafür nicht.
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Der Screenshot vom 09.01.2014 von Google Maps zeigt den Theodor-Heuss-Platz in Berlin, bei dem am oberen Rand auch Adolf-Hitler-Platz zu lesen ist. Quelle: dpa

Der Screenshot vom 09.01.2014 von Google Maps zeigt den Theodor-Heuss-Platz in Berlin, bei dem am oberen Rand auch Adolf-Hitler-Platz zu lesen ist.

(Foto: dpa)

BerlinDer Berliner Theodor-Heuss-Platz ist ist beim Google Kartendienst Maps zeitweise auch als Adolf-Hitler-Platz bezeichnet worden. So hieß der Platz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in der Nazizeit von 1933 bis 1945. Google selbst konnte sich auf Anfrage der „B.Z.“, die am Donnerstag online darüber berichtete, den Fall nicht erklären und wollte die Sache prüfen. Am Abend entfernte der Kartendienst nach Angaben der Zeitung den Namen.

Zuvor hatte man den Platz bei der Suche mit beiden Bezeichnungen finden können. Der veraltete Name ließ sich nur in einer vergrößerten Version lesen. Google war am Donnerstagabend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der Theodor-Heuss-Platz wurde am 18. Dezember 1963 – wenige Tage nach seinem Tod - nach dem ersten Bundespräsidenten benannt. Von 1906 bis 1933 und von 1947 bis 1963, also vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus, hieß der Platz Reichskanzlerplatz.

  • dpa
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6 Kommentare zu "Fehler im Berliner Stadtplan: Google lässt Adolf-Hitler-Platz auferstehen"

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  • So nur am Rande zum Thema. In Wolfratshausen (Oberbayern), da wo Edmund Stoiber wohnt und wo das berühmte Frühstück mit Angela stattfand, dürfen sie jetzt wieder ihr altes Kfz-Kennzeichen "WOR" verwenden. Kam doch glatt ein alt eingesessener Unternehmer auf den Gedanken, seine Fahrzeugflotte mit seinen Namensinitialen zu versehen. Also z.B. "WOR-HH-112". Na, was glaubt Ihr wohl, was passiert ist ? Die Zulassungsstelle hat ihm die Buchstaben "HH" nicht erlaubt. Sei inzwischen in D verboten. Ich reibe mir jetzt immer die Augen, wenn ich in Hamburg bin: Da fährt jeder (!) mit "HH" am Auto rum. Und das gleich zu Beginn des Kennzeichens ....

  • Jeder kann bei Google Maps so einen Eintrag, als Gewerbe oder Locationname, eingeben.

    Und zwar auf diesem Button hier:
    "Tragen Sie Ihr Unternehmen bei Google Maps ein."

    Der erscheint dann auch einfach. Die Typen bei Google haben da kaum Kontreolle darüber, was da so läuft.

    Eine Aufsicht oder überhaupt einen funktionierenden Customer Service existiert bei Google ohnehin nicht.
    Wie gesagt: Solche Einträge sind öffentlich eintragbar....

    Zur Löschung können Sie sich dann hier beschweren:
    Google Hamburg
    Google Germany GmbH
    ABC-Strasse 19
    20354 Hamburg
    Germany
    Phone: +49 40-80-81-79-000
    Fax: +49 40-4921-9194

  • @Freidenker:
    Und wie Windows gesteuert wird. Mein Windows z.B. von mir mit der Maus. Manchmal auch über die Kommandozeile, aber doch meistens mit der Maus.
    Aber wussten Sie, das Linux auch gesteuert wird? Inzwischen oft auch mit der Maus! Die Hacker aber benutzen eher das Terminal. Wer das nicht weiß, ist mehr als naiv.

  • @REDAKTION

    Ich kann 'Beobachter' nur zustimmen. 'Freidenker' missbraucht meiner Meinung nach das Forum staendig, da er seine immer gleichen/aehnlichen Kommentare wild verstreut, oft ohne Bezug zum Artikel. Das ist Spam, kein Diskussionsbeitrag.
    (Und das hat nichts mit dem Inhalt seiner Kommentare zu tun.)

  • Was hat dein dummer kommentar mit dem Artikel zu tun ?

    Gar nichts,
    aber egal, es ist ja wieder ein neuer Tag und die Gülle - Kübel des eigenen Seins müssen wiedr entleert werden.

    Ein neuer Tag am Rechner, mit unzähligen Schwurbeleien.

    HN, blockt endlich diesen Schwachsinn !

  • Nicht nur Medien manipulieren. Wie heute wieder das HB mit dem Artikel zur Zuwanderung und ALG II! Da hat nämlich das HB mit Absicht den entscheidenden Satz aus der Süddeutschen einfach mal weg gelassen!

    "Nach Zahlen des Bundesarbeitsministeriums ist zumindest bisher der Anteil der Rumänen und Bulgaren an allen Hartz-IV-Beziehern mit 0,6 Prozent sehr gering."

    http://www.sueddeutsche.de/politik/eu-kommission-bruessel-fordert-hartz-iv-fuer-arbeitslose-auslaender-1.1859619

    Das HB ist sowas von unseriös!!
    (...)

    Das Internet wird oft manipuliert um Strömungen zu steuern. Hacker haben leichtes Spiel. Ebenso die Betreiber der Software. Windows wird eh gesteuert. Wer das nicht weiß, ist mehr als naiv.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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