Feiern zum Jahreswechsel Weitgehend friedlicher Start ins neue Jahr

In Berlin erleuchtete ein großes Feuerwerk den Nachthimmel. Zehntausende waren zum Brandenburger Tor gekommen, um das neue Jahr zu begrüßen. Auch in anderen Großstädten feierten die Menschen entspannt den Jahreswechsel.
Update: 01.01.2018 - 09:07 Uhr Kommentieren
Tausende Zuschauer haben bei Deutschlands größte Silvesterparty am Brandenburger Tor mitgefeiert. Quelle: dpa
Silvester in Berlin

Tausende Zuschauer haben bei Deutschlands größte Silvesterparty am Brandenburger Tor mitgefeiert.

(Foto: dpa)

BerlinDas Jahr 2018 ist da! Pünktlich um Mitternacht haben die Menschen in Deutschland das neue Jahr mit zahlreichen Feuerwerken und ausgelassenen Partys begrüßt. Nach Angaben der Polizei verliefen die Feiern in den großen Städten bislang friedlich.

Zur größten Silvesterparty Deutschlands waren Zehntausende ans Brandenburger Tor in Berlin gekommen. Dort unterhielten Stars wie Oli P., Conchita und die Band Höhner die Besucher. Das Bühnenprogramm hatte mit der Popsängerin Alice Merton („No Roots“) begonnen. Um 0.00 Uhr erleuchtete dann ein riesiges Feuerwerk über Minuten hinweg den Nachthimmel.

Auch in Köln und Hamburg feierten die Menschen laut Polizei meist friedlich. Rund um die Landungsbrücken und den Jungfernsteig zählte die Feuerwehr in der Hansestadt Zehntausende; auch die Reeperbahn wurde zum Partyzentrum. Auf der Domplatte in Köln herrschte vor einer Konzertbühne Polizeiangaben zufolge ebenfalls eine entspannte Atmosphäre.

Nach den massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren und wegen der erhöhten Terrorgefahr wurden die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verstärkt. So wollte die Polizei in Köln vor allem auf dem Bahnhofsvorplatz verhindern, dass sich größere Gruppen bilden.

Auch in vielen anderen deutschen Städten sollte ein Polizeiaufgebot Übergriffe wie vor zwei Jahren verhindern. In Berlin gab es auf der Festmeile erstmals einen Rückzugsbereich für Frauen, die sexuell belästigt wurden oder sich unsicher fühlen. Die Polizei zählte bisher nur vereinzelte Fälle.

In Leipzig bewarfen Randalierer in der Silvesternacht Polizisten mit Böllern und Steinen. Über Lautsprecher hätten die Beamten die Angreifer verwarnt, teilte die Polizei in Leipzig am Neujahrsmorgen mit. Da sich diese weiterhin widersetzt hätten, habe die Polizei Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt.

Schon Stunden vor den Menschen in Deutschland hatte das Jahr 2018 in vielen Teilen der Welt bereits begonnen. Zuerst war es im Pazifik um 11 Uhr MEZ so weit, dann begrüßte Australien mit einem spektakulären Feuerwerk in Regenbogenfarben in Sydney das neue Jahr.

Deutlich ruhiger rutschten die Chinesen ins neue Jahr - denn nach dem chinesischen Mondkalender wird erst in der Nacht zum 16. Februar das neue Jahr begrüßt. Und statt mit einem riesigen Feuerwerk begrüßte das Golfemirat Dubai das neue Jahr mit einer außergewöhnlichen Lichtshow rund um den höchsten Wolkenkratzer der Welt, den Burj Khalifa.

Nach Deutschland feiert etwa Großbritannien (1 Uhr am 1. Januar MEZ) Silvester, es folgen Rio de Janeiro in Brasilien (3 Uhr) - wo bei einer der größten Silvester-Partys der Welt rund drei Millionen Besucher erwartet wurden - oder Städte in den USA wie New York (6 Uhr) und Los Angeles (9 Uhr).

Als letztes begrüßen Menschen auf der zur Insel-Gruppe Amerikanisch-Samoa gehörenden Insel Tutuila das Jahr 2018. Dort feiern die Bewohner um 12 Uhr MEZ am Montag „Happy New Year!“. Um 13 Uhr beginnt auf der Bakerinsel und der Howlandinsel das neue Jahr. Diese sind jedoch unbewohnt.

Allzu dick anziehen mussten sich die Feiernden in Deutschland draußen nicht: Überall im Land war es relativ mild, der Wärmerekord wurde aber knapp verfehlt. Nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach wurde am Silvester-Nachmittag 2017 im badischen Rheinfelden mit 16,1 Grad am Rekord nur gekratzt. 1961 war es am Silvestertag allerdings mit 17 Grad noch etwas wärmer gewesen. In der Nacht sollte es aber vielerorts regnen und sehr windig werden.

  • dpa
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