Feiertage Drei Gemeinden in Bayern wollen Mariä Himmelfahrt streichen

Ein Feiertag weniger: Drei bayerische Gemeinden wollen ab dem kommenden Jahr auf den Feiertag Mariä Himmelfahrt verzichten – wegen der Ergebnisse des Zensus'.
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Die Wallfahrtsstätte Maria Vesperbild bei Ziemetshausen in Bayern. Drei Gemeinden wollen den Feiertag Mariä Himmelfahrt streichen – weil bei ihnen inzwischen mehr Protestanten leben. Quelle: dpa

Die Wallfahrtsstätte Maria Vesperbild bei Ziemetshausen in Bayern. Drei Gemeinden wollen den Feiertag Mariä Himmelfahrt streichen – weil bei ihnen inzwischen mehr Protestanten leben.

(Foto: dpa)

BayreuthDie Ergebnisse der jüngsten Volkszählung haben für drei Gemeinden in Bayern die Streichung eines Feiertags zur Folge. Die Bewohner Speichersdorfs, Baiersdorfs und Memmingerbergs feiern in diesem Jahr zum letzten Mal Mariä Himmelfahrt als gesetzlichen Feiertag - 2014 ist der 15. August ein ganz normaler Werktag für sie. Grund: Der Zensus 2011 ergab, dass es dort inzwischen mehr Protestanten als Katholiken gibt, wie eine Sprecherin des Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung mitteilte. Sieben Kommunen im Freistaat dürfen sich hingegen über einen zusätzlichen freien Tag freuen. In ihnen stieg die Zahl der Katholiken.

Ein gesetzlicher Feiertag ist Mariä Himmelfahrt in Bayern nur in den rund 1700 Städten und Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. In evangelisch geprägten Gegenden wie rund um Nürnberg wird normal gearbeitet und die Geschäfte haben geöffnet.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Feiertage: Drei Gemeinden in Bayern wollen Mariä Himmelfahrt streichen"

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  • Die Überschrift läßt auf einen freiwilligen Verzicht schließen; aber der Text sagt aus, dass es sich hier anscheinend um eine Verpflichtung handelt.
    Was stimmt denn nun?

  • Sämtliche Kirchenfeiertage sind ersatzlos zu streichen. Glaube ist Privatsache.

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