Frankreich Auto rast in Bushaltestellen in Marseille

Ein Minibus rammt zwei Bushaltestellen in der französischen Hafenstadt. Eine Frau kommt laut Polizei ums Leben, ein Mann wird verletzt. Das Motiv der Angriffe ist zunächst unklar, ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Update: 21.08.2017 - 12:53 Uhr 33 Kommentare

Auto rast in Bushaltestellen – mindestens ein Todesopfer

Auto rast in Bushaltestellen – mindestens ein Todesopfer

MarseilleEin Minibus hat am Montag zwei Bushaltestellen in der französischen Hafenstadt Marseille gerammt. Dabei seien eine Frau getötet und ein Mann verletzt worden, erklärte ein Polizeisprecher. Der Fahrer des Kleinlasters sei an einem dritten Ort festgenommen worden, im Stadtviertel Alter Hafen, sagte David-Olivier Reverdy von der Polizeigewerkschaft Alliance weiter. Es sei zu früh, von Terrorismus als Motiv zu sprechen, aber „angesichts der Zeiten“ könne dies auch nicht ausgeschlossen werden.

Allen Möglichkeiten werde nachgegangen, sagte Reverdy. Die Polizei teilte über Twitter mit, ein Einsatz sei im Gange. Sie rief Bewohner auf, einen Teil der Gegend Alter Hafen zu meiden.

Der Fernsehsender BFM berichtete, ein Augenzeuge habe sich das Nummernschild des Minibusses notiert und es der Polizei mitteilen können. Die beiden betroffenen Bushaltestellen sind etwa fünf Kilometer von einander entfernt und liegen im Norden von Marseille, der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Der Mann wurde laut Reverdy an der ersten Haltestelle verletzt, an der zweiten kam die Frau ums Leben.

Der Vorfall in Frankreich kommt nach den Anschlägen in den spanischen Städten Barcelona und Cambrils, bei denen vergangene Woche 14 Menschen getötet wurden. Bei den Angriffen wurden Fahrzeuge eingesetzt.

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33 Kommentare zu "Frankreich: Auto rast in Bushaltestellen in Marseille"

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  • So ist es leider, Herr Kabus. Das ist einfach nur perfide. Diese Personen müssen für ABSOLUT NICHTS persönlich haften.
    Sie können ein ganzes Land zur Plünderung freigeben und am Bahnhof die Invasoren bejubeln, weil sie wissen, dass sie nicht für sie bezahlen werden und sie auch nicht in ihrer eigenen Wohnung beherbergen müssen. In den meisten Fällen nicht mal in einer Gegend leben, wo diese untergebracht werden, der ehemalige Berliner Sozialsenator Czaja hat dafür gesorgt. Ihre Kinder gehen nicht in eine Schule, in der es einen Migrationsanteil von 99% gibt (wie es zum Teil in Berlin-Neukölln vorkommt). Sie können sich aus allem schön raushalten, was sie verbockt haben.

  • "Gefährlich wird es erst, wenn so einem Realitätsverweigerer Verantwortung übertragen wird."

    Davon haben wir jede Menge. Jeder Zusätzliche wäre nocjh einer zuviel.

    Das Problem mit diesen Realitätsverweigeren, die sich parasitär steuergeldfinanziert in der Politik ausgebreitet haben (nicht nur bei diesen verantwortungslosen Grünen) ist, dass die in der Verantwortung stehend nie Verantwortung für etwas übernehmen.

  • Immerhin hat es der am Thema "importierter muslimischer Terrorismus" uninteressierte Grüne geschafft, hier sein eigenes Thema zu platzieren. Und selbst das offenbar auch noch ohne Sachkenntnis. Er lebt sicher gut mit seiner umfassenden Ignoranz.
    Gefährlich wird es erst, wenn so einem Realitätsverweigerer Verantwortung übertragen wird.

  • Herr Marcel Jourdant,

    obwohl es nur ein Nebenkriegsschauplatz aus Ihrem menschenverachtenden Vergleich ist, erlaube ich mir, Sie erneut vorzuführen.

    Mit einem haben sie allerdings völlig recht: „weil Sie zu wenig wissen.“ Mein Devise ist, möglichst viel zu wissen, was bedeutet, dass ich selbstverständlich nicht Alles weiß. Aus diesem Grund äußere ich mich nicht zu allen Themen.

    „Sie reden so, wie Sie es verstehen.“ Das ist gut – wirklich gut. Kann mich allerdings an kein Gespräch mit Ihnen erinnern.

    Kommen wir jetzt zum „verstehen“, Herr Jourdant. Da scheint mir bei Ihnen das größte Defizit zu liegen.

    Das fängt damit an, dass Sie offenbar bis jetzt nicht verstanden haben, welche Überlegungen meiner Berechnung zugrunde liegen – nämlich als Ergebnis der Wert, der sich für eine durchschnittliche Belastung pro Stunde ergibt, wenn man den 8 Stunden-Tag für eine 5 Arbeitstage auf eine Woche von 7 Tagen umrechnet.

    Die von Ihnen zitierte Webseite besagt nichts Anderes. Es ist zu vermuten, dass Sie auch das dort Beschrieben nicht verstehen. Anders ist Ihre Replik nicht zu werten.

    Nützlich war Ihr Verweis jedoch insoweit, als das Umweltbundesamt dort den Wert von 40 als für rund um die Uhr gültig präzisiert. Wobei ich mir gestatte darauf hinzuweisen, dass es sich bei den dort genannten Werten von 40 und 950 jeweils um klar definierte Grenzwerte handelt.

    Das bedeutet, dass ich meine Berechnung wegen des rund um die Uhr gültigen Werts von 40 erneut korrigieren muss. Und zwar wie folgt:

    ((8 * 950 + 16 *40) *5 + 2 * 24 * 40)/7/24

    Das ergibt einen täglich um das 20 % höheren Wert, als bei einer an nur 18 Tagen im Jahr zulässigen maximalen Grenzwert von 20.

    Ich befürchte, dass auch das zu schwer für Sie ist, um das verstehen zu können.

  • Herr Peer Kabus - 21.08.2017, 17:03 Uhr

    Sie reden so, wie Sie es verstehen. Und Sie verstehen es offenbar nicht, weil Sie zu wenig wissen.

    Der Grenzwert für Büroräume liegt bei 60 µg/m³ und wo bzw. unter welchen Bedingungen der Grenzwert von 950 µg/m³ gilt, informieren Sie sich bitte.

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

  • Vorsicht bei der Verfassung von islamkritischen Kommentaren ist angesagt.

    Michael Stürzenberger wurde in München wegen „Hetze gegen den Islam“ verurteilt.

    „Die Richterin sah den Tatbestand „Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen“ als erfüllt an.“

    Die Staatsanwaltschaft in München hatte dem Verfahren zugrunde gelegt „Denn der „flüchtige Betrachter“ könne nicht erkennen, dass es sich um eine historische Aufarbeitung der Thematik“ handelt.“

    Dem ist das Gericht gefolgt.

    Von bei der Urteilsverkündung anwesenden Zuschauern wurden lt. „BerlinJournal“ sämtliche Personalausweise kopiert.

    Bei dieser Gelegenheit habe ich mich an der Schließung der Kommentarfunktionen durch das HB zu 2 Artikeln erinnert, dass als Alternative zu der geschlossenen Kommentarfunktion ein Diskutieren auf dem von Maas so geschätzten Facebook verwies.

  • Zur Klarstellung:

    "Mit der gleichen menschenverachtenden „Logik“ dieses Jourdants kann man auch jede neu auftretende Seuche als allgemeines „Lebensrisiko“ bezeichnen, gegen die man dann um Gottes willen nichts unternehmen darf- weil eben ein natürliches Lebensrisiko."

    Mit Seuche ist ausschließlich ein neu auftretendes Risiko im medizinischen Bereich gemeint.

  • Korrektur zur Berechnung:

    950*8 Std./3*5 AT / 7 WT / 24 Std.

  • @ Peer Kabus
    Korrekt, Herr Kabus! Es ist schon reichlich schlimm, immer wieder von neuen Anschlägen hören zu müssen, aber diese Relativierungen (unter völliger Teilnahmslosigkeit den Opfern gegenüber, weil es eben die "falschen" Opfer sind) reißt dem Fass wirklich den Boden aus. So funktioniert das neue grüne Spießertum! Es ist sich selbst genug. Und folglich sind ihnen die Opfer ihrer Gäste egal.

  • Wie weit es mit selbständigem Denken bei ihm bestellt ist, zeigt auch sein Verweis auf eine „Studie“.

    Zum Beispiel müssten sich, um die Richtigkeit dieser „Studie“ unter Beweis zu stellen, alle rechnerischen „Opfer“ mehr oder weniger täglich im Bereich der im Übrigen nur in Deutschland so verbreitet an „Schwerpunkten“ installierten Messstationen mindestens 1 Std. aufhalten.

    Noch absurder wird es, wenn man die zulässigen Bürowerte NOx zugrunde legt. Danach müssten massenhaft Büroangestellte zu den Opfern zählen.

    Wieso kann jeder nachrechnen, wenn er den Grenzwert von 950 für Büroräume zugrunde legt.

    Ohne Überstunden braucht man nur den Grenzwert mit 8 Std. multiplizieren, dann mal 3 nehmen für 24 Std., sowie mit 5 Arbeitstagen, dividiere dann durch 7 Wochentage und zum Schluss erneut durch 24 Stunden.

    Das Ergebnis vergleiche man mit den max. zulässigen Messwerten von 40 an den Stationen.

    Und im Unterschied zum 1-stündigen Aufenthalt an Messpunkten halten sich Büroangestellte mit Sicherheit deutlich länger im Büro auf (an den Messpunkten fehlen ja schließlich komfortable Sitzgelegenheiten).

    Frau Weidel hatte gestern bei Will schon recht mit der vorgebrachten Forderung zu einer Laufzeit bis 2050 für Diesel-PKW’s. Das völlig blöd aus der Wäsche guckende Oppermännchen war der Hingucker des Abends, als er Frau Weidel sehenden Auges sitzend voll in das aufgeklappte Messer gelaufen ist.

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