Naturgewalt Neues Erdbeben erschüttert den Iran

Nur drei Wochen nach einem schweren Erdbeben mit über 400 Toten wird der Iran von einem neuen Beben erschüttert. Im Südosten des Landes lag die Stärke bei 6,1. Bislang wurden nur Sachschäden gemeldet.
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Der Iran wurde erneut von einem starken Beben erschüttert. Quelle: dpa
Erdbeben im Iran Anfang November 2017

Der Iran wurde erneut von einem starken Beben erschüttert.

(Foto: dpa)

TeheranWieder hat ein Erdbeben den Iran erschüttert. Nach Angaben der Behörden gab es bei dem Erdstoß und bei mehr als 40 kleineren Nachbeben am Freitag rund 50 Verletzte. Das Epizentrum lag nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens in Hodschdak, nördlich der Stadt Kerman im Südosten des Landes. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam betrug die Stärke des Bebens 6,2.

Außerdem verursachte das Beben in mehreren Dörfern Sachschäden. Die meisten gab es in dem Dorf Gurak, das mehr als 600 Einwohner hat. Mehrere Rettungsteams wurden in die Region entsandt, in der es rund 140 Dörfer gibt. Auch in der Provinzhauptstadt Kerman sorgte der Erdstoß in den frühen Morgenstunden des iranischen Wochenendes für Panik. Viele Menschen flüchteten auf die Straßen und blieben trotz Kälte stundenlang im Freien.

Erst vor knapp drei Wochen waren bei einem schweren Erdbeben in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden in der Grenzprovinz Kermanschah soll es sogar über 500 Tote gegeben haben. In vielen Dörfern waren die Toten früh begraben worden, ohne dass den Behörden Bescheid gegeben wurde.

  • dpa
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