Schiffsunglück Norwegen droht Ölpest

Der Küste Norwegens droht eine Umweltkatastrophe. Ein havariertes Containerschiff verliert große Mengen Öl - und die schwarze Pest treibt ausgerechnet auf einen Meeresnationalpark zu.
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Ein isländischer Frachter liegt leckgeschlagen vor Norwegen. Quelle: dpa

Ein isländischer Frachter liegt leckgeschlagen vor Norwegen.

(Foto: dpa)

OsloNach der Havarie eines isländischen Containerschiffes vor Norwegen droht dem einzigen Meeresnationalpark des Landes eine Ölpest. Öl aus leckgeschlagenen Tanks der „Godafoss“ seien an die südnorwegische Aker-Insel, einem Vogelschutzgebiet, angeschwemmt worden, teilte ein Sprecher der Küstenwache am Freitag mit. Die Insel liegt im Oslo-Fjord in der Nähe der schwedischen Grenze. Medienberichten zufolge trieb das Öl in der Nähe des für seine Korallen und Seetangwälder bekannten Ytre-Hvaler-Meeresnationalparks. Das Schiff war am späten Donnerstagabend auf Grund gelaufen.

Es sei weder klar, wie viel Öl ausgelaufen sei, noch wie viel Öl sich in den Tanks befunden habe, sagte der Sprecher der Küstenwache weiter. Norwegische Medien berichteten, das Öl stamme aus zwei Tanks mit einer Kapazität von jeweils 250 Tonnen. Rettungsteams seien dabei, die Ausbreitung des Öls einzudämmen. Da die Wetterverhältnisse gut seien, werde das Schiff nicht evakuiert, teilte der Schiffseigner mit.

  • rtr
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