Schuh-Beratung im Test Laufschuhe besser im regionalen Geschäft kaufen

Im Frühling treibt es die Deutschen wieder raus zum Laufen. Doch wo bekommt der Läufer gute Beratung für den Schuh? Stiftung Warentest hat das geprüft: Große Ketten schneiden mies ab.
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Damit man scherzfrei Laufen kann, braucht man den richtigen Laufschuh. Eine gute Beratung kann die Auswahl erleichtern. Quelle: Zürich Gruppe/dpa/gms
Der beste Laufschuh ist für Jogger nicht immer der richtige:

Damit man scherzfrei Laufen kann, braucht man den richtigen Laufschuh. Eine gute Beratung kann die Auswahl erleichtern.

(Foto: Zürich Gruppe/dpa/gms)

DüsseldorfImmer mehr Menschen in Deutschland gehen joggen. Laut dem Statistikportal Statista gehört Laufen hierzulande zu den fünf beliebtesten Sportarten. Man bewegt sich im Freien und es ist gesund – vorausgesetzt man hat den richtigen Schuh.

Denn was einfach aussieht, stellt den menschlichen Bewegungsapparat vor großen Herausforderungen. Läuft man mit dem falschen Schuhwerk, sind Hüft- und Knieschmerzen vorprogrammiert. Auch können Achillessehen und beanspruchte Muskelpartien in Mitleidenschaft gezogen werden. Um den richtigen Laufschuh zu finden, ist eine gute Beratung daher das A und O – egal, ob man mit dem Laufen gerade anfängt oder bereits ein erfahrener Marathonläufer ist.

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Slackline

In Parks sind häufig junge Menschen zu beobachten, die auf einem elastischen Band (Slackline) balancieren, das zwischen zwei Bäumen gespannt ist. „Es gibt nichts, was man nicht auf der Slackline machen kann“, sagt Jonas Weidemann, Slackliner aus Berlin. Sogar Yogaübungen seien möglich - oder „von einer Linie auf die andere mit einem Rückwärtssalto zu springen.“

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Der Reiz an dem Trendsport sei der Wunsch, sein Gleichgewicht zu halten und seine Grenzen zu überschreiten, sagt Weidemann. Anfängern empfiehlt er, mit einer auf Kniehöhe gespannten, schmalen Slackline (35 Millimeter) zu beginnen. Die Sportart hatte sich in den 1980er Jahren unter Freikletterern in den USA entwickelt.

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Kubb (Wikingerschach aus Schweden)

Beim schwedischen Wurfspiel Kubb (Klotz) versuchen zwei Mannschaften, die gegnerischen Holzklötze mit einem Wurfholz umzuwerfen. Ziel ist es, zuerst die Kubbs und zuletzt die Figur des Königs zu treffen. Das Spielfeld ist üblicherweise fünf Meter breit und acht Meter lang, es wird mit sechs Stäben abgegrenzt.

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In der Mitte steht der König und an den Grundlinien sind jeweils fünf Kubbs. Als Böden eignen sich Rasen, Sand oder Kies. Anhänger des Spiels geben an, das Kubb schon von den Wikingern gespielt wurde. Deshalb ist es in Deutschland auch als Wikingerschach bekannt.

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Longboarden

Sie sehen aus wie Skateboards, haben mit diesen aber wenig zu tun. Longboards sind länger, wendiger und haben breitere Achsen. Außerdem besitzen sie größere und weichere Räder. Bis zu 100 Stundenkilometer schaffen die Profis damit beim „Downhill“ den Abhang hinunter.

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„Je länger das Longboard ist, umso einfacher wird es. Auf einem 140 Zentimeter langen Brett kann sich jeder draufstellen und fahren“, sagt Phillipe Lange, Angestellter im „Coronation“-Longboardshop in Berlin. „Longboard ist eigentlich nur ein Transportmittel für mich.“ Für ihn sei das Longboard ein Fahrradersatz, mit dem er gut 15 bis 20 Kilometer zurücklege.

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Crossboccia

Mit Boccia verbinden wohl viele Menschen zunächst ältere Damen und Herren, die auf einem ebenen Boden Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel heranwerfen. Das es auch anders geht, bewies der Wuppertaler Timo Beelow 2009 mit seinem Spiel Crossboccia. Er entwickelte weiche Bälle, mit denen an jedem beliebigen Ort gespielt werden kann, zum Beispiel auf Treppen.

Doch wie steht es um die Beratung in den Sportgeschäften in Deutschland? Dieser Frage ist die „Stiftung Warentest“ in ihrer Aprilausgabe nachgegangen. Drei verschiedene Testkäufer mit unterschiedlichen Läuferprofilen wurden hierzu in 16 regionale sowie überregionale Geschäfte geschickt. Das Ergebnis: In keinem Laden war die Beratung wirklich schlecht. Aber: In kleinen regionalen Läden wurden die Testkäufer besser informiert, als in überregionalen Geschäften wie zum Beispiel „Sportscheck“, „Karstadt Sports“ oder „Intersport“, die im Test am schlechtesten abschnitten.

Damit ein Berater den richtigen Schuh empfehlen kann, sollte er unter anderem das Gewicht und die Lauferfahrung des Käufers erfragen, das Geh- und Stehverhalten analysieren und den sportlichen Hintergrund und die Ziele kennen. Außerdem sollte er nach möglichen körperlichen Beschwerden fragen. Hat er diese Informationen, kann er bereits eine Reihe von Schuhen ausschließen. Anschließend sollte eine Laufanalyse mittels Filmaufnahmen auf einem Laufband durchgeführt werden. Diese wichtige Analysemethode wurde jedoch von nur der Hälfte der 16 getesteten Läden angewendet.

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