Segelvorausbildung Kadetten lernen Teamarbeit auf der „Mircea“

Deutsche, rumänische und bulgarische Offiziersanwärter der Marine nehmen auf der „Mircea“ von Wilhelmshaven Kurs auf Lissabon. Das Ziel des Törns: Die Kadetten sollen frühzeitig Praxis sammeln und Teamgeist lernen.
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Die Vorausbildung der Kadetten erstreckt sich über eine Woche. Quelle: dpa
Segelschulschiff „Mircea“

Die Vorausbildung der Kadetten erstreckt sich über eine Woche.

(Foto: dpa)

WilhelmshavenHand in Hand müssen Offiziersanwärter der Marine auf dem Segelschulschiff „Mircea“ in den nächsten Wochen arbeiten. Bevor sie im September mit ihrem Studium beginnen, steht ihnen nun erst einmal ganz viel Praxis bevor: Am Freitag wird der 82 Meter lange Großsegler die niedersächsische Stadt Wilhelmshaven verlassen und Kurs auf Lissabon nehmen.

55 deutsche und 30 rumänische Kadetten werden ihn gemeinsam mit ihren Ausbildern segeln. Die „Mircea“ springt für das fast baugleiche deutsche Segelschulschiff „Gorch Fock“ ein, das zurzeit für 75 Millionen Euro komplett saniert wird.

Das sind die größten Reedereien der Welt
Platz 10: Hamburg Süd Group
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Ein Unternehmen mit Tradition: Seit ihrer Gründung 1871 hat sich die Hamburg Süd von einer konventionellen Reederei zu einer international operierenden Transport-Logistik-Organisation entwickelt. Im März 2016 übernahm sie den chilenischen Konkurrenten CCNI. Im März 2017 hat der Oetker-Konzern – zu dem Hamburg Süd gehört – die Reederei an den Konkurrenten Maersk verkauft. Die Flotte der Hamburg Süd umfasst 105 Schiffe, die eine Containerkapazität von insgesamt 564.000 Stück haben.

Quelle: Alphaliner

Platz 9: Mitsui O.S.K. Lines
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Die Japaner sind zurück in der Top Ten. Mit der MOL Triumph hat die Reederei aus Tokio nicht nur das größte Containerschiff der Welt ist der Flotte, sondern konnte auf 79 sagenhafte 569.000 Container transportieren.

Platz 8: Yang Ming Marine Transport Corp.
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Im Jahr 1972 in Taiwan gegründet, besitzt Yang Ming eigene und in Kooperation betriebene Containerterminals in den USA, Belgien, den Niederlanden sowie in Taiwan. Die Schiffsflotte besteht aus 95 Schiffen und umfasst eine maximale Kapazität von 580.000 Containern. Doch die Reederei leidet unter der schwächelnden Konjunktur in China. Eine Großallianz, die 2017 mit der deutschen Hapag-Lloyd und vier weiteren asiatischen Reedereien startet, soll helfen.

Platz 7: OOCL
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Die Orient Overseas Container Line wurde 1947 in Shanghai durch den Unternehmer Tung Chao Yung gegründet. Auf der Flucht vor den Kommunisten siedelte Tung mit seinem 1949 nach Hongkong um. Zuletzt machte die asiatische Reederei den größten Sprung. Rund 672.000 Container kann das Unternehmen auf 98 Schiffen unterbringen. Von 1979 bis 1989 stand mit dem Öltanker Seawise Giant das bis heute größte jemals (nicht an einem Stück) gebaute Schiff im Dienst der Flotte.

Platz 6: Evergreen Line
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Die Reederei Evergreen stammt aus Taiwan. Mit ihren 194 Schiffen bedient das Unternehmen Linien in Osteuropa, nach Europa und zur US-Westküste und kann insgesamt 1,07 Millionen Standardcontainer unterbringen.

Platz 5: Hapag-Lloyd
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Mit 1,5 Millionen Containern hat aufgeholt: Unter dem Druck der schweren Schifffahrtskrise schloss sich die Reederei Hapag-Lloyd mit der arabischen Reederei United Arab Shipping Company (UASC) zusammen. Damit kommt die hamburgische Reederei, auf eine Flotte von 212 Schiffen. Zudem hat die neue Allianz mit den asiatischen Reedereien den Hamburgern eine gute Position auf den Weltmeeren verschafft.

Platz 4: Cosco Container Lines
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Die China Ocean Shipping Company wurde in Europa bekannt, weil die Reederei in der Finanzkrise 50 Prozent der Anteile am Hafen in Piräus übernommen hat. In der Containerschifffahrt haben die Chinesen ihr weltweites Netz sukzessive ausgebaut. 1,82 Millionen Container kann das Unternehmen unterbringen. Die Flotte umfasst aktuell 331 Schiffe.

Die Zeit an Bord sei ein wichtiger Teil der Offiziersausbildung, sagte der deutsche Ausbildungsleiter Christian Riechelmann am Mittwoch. „Hier funktioniert es wirklich nur im Team.“ Die Kadetten lernen auf dem Dreimaster Kameradschaft, gewöhnen sich an den Seegang und müssen sich mit dem Wetter auseinandersetzen.

Dreieinhalb Wochen werden die Kadetten mit der „Mircea“ unterwegs sein. In Palma de Mallorca wird die deutsche Mannschaft ausgetauscht. Auf der „Gorch Fock“ bleiben die Offiziersanwärter normalerweise doppelt so lange.

Deshalb müssen die Ausbilder den Theorieunterricht auf der „Mircea“ etwas eindampfen. Auf dem Stundenplan stehen Wetterkunde, Führungslehre und Navigation. Die „Gorch Fock“ liegt zurzeit in Bremerhaven im Trockendock.

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  • dpa
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