Skurriler Kidnapping-Fall Mann wollte offenbar Obamas Hund entführen

Ein Mann aus dem US-Bundesstaat North Dakota hat offenbar geplant, ein Mitglied der US-Präsidentenfamilie zu entführen – und zwar einen Hund. Der mutmaßliche Kidnapper konnte vom Secret Service gefasst werden.
Bo ist einer von zwei portugiesischen Wasserhunden, die im Weißen Haus residieren. Quelle: dpa
Offizielles Foto des US-Präsidentenhundes Bo

Bo ist einer von zwei portugiesischen Wasserhunden, die im Weißen Haus residieren.

(Foto: dpa)

WashingtonEin Mann in den USA soll die Entführung eines Hundes von Präsident Barack Obama geplant haben. Dazu sei der aus dem US-Staat North Dakota stammende Verdächtige nach Washington gefahren, hieß es am Freitag in Gerichtsdokumenten unter Berufung auf Agenten des Secret Service. Diese hatten den Mann verhört, nachdem sie von ihren Kollegen in Minnesota in Erfahrung gebracht hatten, dass jemand auf dem Weg nach Washington sei, um ein „Haustier“ der Familie des Präsidenten zu verschleppen.

Als Beamte dann eine Schrotflinte, ein Gewehr, Munition und andere Waffen im Lastwagen des Verdächtigen fanden, wurde er festgenommen. Gerichtsakten zufolge ist er nicht als Waffenbesitzer registriert.

Die Präsidentenfamilie hat zwei Portugiesische Wasserhunde namens Bo und Sunny.

Michelle Obama und ihre Kleider
U.S. first lady Michelle Obama waves after addressing the first session of the Democratic National Convention in Charlotte
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uMichelle Obama ist die Geheimwaffe des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama. Zu ihren Waffen gehört vor allem ihre Ausstrahlung und ihr Aussehen. Amerikanerinnen sollen in der First-Lady eine selbstbewusste und dennoch volksnahe Persönlichkeit sehen. Ihre Kleidung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Auf der National Convention der Demokraten glänzte sie mit einem farbenfrohen Pink.

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Das pinkfarbene Kleid ist von Tracy Reese, einer Designerin bei der Michelle Obama schon häufiger eingekauft hat. Dennoch war diese so gerührt, dass sie Obama anschließend per Twitter für den Kauf des Kleids dankte. Dazu trug die First Lady Pumps von J.Crew. Kostenpunkt: 245 US-Dollar. Der Mix von Designerstücken und „Street Wear“ ist längst zu Michelle Obamas Markenzeichen geworden.

U.S. first lady Michelle Obama waves during a walk through of the stage area at the venue for the Democratic National Convention in Charlotte
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3.September 2012: First Lady Michelle Obama übt für die Democratic National Convention in Charlotte. Lob bekam die Frau des Präsidenten unter anderem für ihre gute Figur. Obwohl sie schon 48 Jahre alt ist, kann sie ihre Oberarme und Schultern noch zeigen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Das nutzt sie auch regelmäßig aus: Ihre Kleider sind fast immer schulterfrei.

Nominierungsparteitag
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Vor vier Jahren: Barack und Michelle Obama stehen am 28.08.2008 beim Nominierungsparteitag der Demokraten in Denver auf der Bühne. Michelle Obama machte in einer Talkshow 2008 unbewusst Werbung J.Crew, einem Online-Textilhändler, als sie verkündete ihr Outfit dort gekauft zu haben: Das Outfit kostete demnach nur zwischen 300 und 400 Dollar.

File photo of Michelle Obama in Richmond
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Mit knalligen Farben und einem Hollywood-Lächeln erobert Michelle Obama die Herzen der Amerikaner. Während der Wahlkampagne bekam sie teilweise mehr Publicity als ihr Ehemann und Präsident Obama. Innerhalb der letzten vier Jahre als First Lady ist Michelle zur Stilikone und Vorzeige-Ehefrau geworden.

U.S. first lady Michelle Obama prepares to speak to supporters of Barack Obama's re-election campaign in Fort Lauderdale
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Normalerweise trägt die First Lady Kleider, die an die Hausfrauen der 60er Jahre erinnern. Nicht aus Zufall, denn damit will sie vor allem Volksnähe beweisen. Allerdings beweist bei der Auswahl ein geschicktes Händchen. Manchmal darf es auch was Kürzeres sein, wie hier im August 2012.

First lady Michelle Obama smiles at the first ever kids "State Dinner" at the White House in Washington
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Michelle Obama bestellt ihre Kleider bewusst bei Standard-Onlinehändlern wie z.B. H&M. Dadurch kann jeder zu Hause noch mal selber schauen, wenn er das Kleid wiedererkennt, wie viel es denn gekostet hat. Ein sehr kluger Schachzug der First-Lady. Sie möchte nämlich nicht zum Lager der Reichen-Helfer oder Lobby-Unterstützer gezählt werden, sondern will eine Frau des Volkes sein.

  • ap
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