Star Wars Los Angeles bekommt das George-Lucas-Museum

Nach fast einem Jahrzehnt hat sich der „Star Wars“-Schöpfer George Lucas entschieden: Er will sein Museum in Los Angeles bauen. Auch die US-Stadt San Francisco wollte das milliardenschwere Projekt für sich gewinnen.
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Der US-Filmproduzent George Lucas nimmt für sein Museum in Los Angeles mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Hand. Quelle: dpa
George Lucas

Der US-Filmproduzent George Lucas nimmt für sein Museum in Los Angeles mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Hand.

(Foto: dpa)

Los AngelesGeorge Lucas und sein Team haben sich für Los Angeles als Standort für ein Museum über Leben und Werk des „Star Wars“-Schöpfers entschieden und San Francisco eine Absage erteilt. Zu der Entscheidung sei man nach „sorgfältiger Prüfung und Beratung“ gekommen, gaben die Organisatoren am Dienstag (Ortszeit) bekannt.

Demnach soll das „The Lucas Museum of Narrative Art“ im Exposition Park in Los Angeles errichtet werden. Dort befände es sich in Gesellschaft traditionellerer Museen wie das California Science Center und das Naturhistorische Museum des Bezirks Los Angeles.

Lucas bemüht sich schon seit fast einem Jahrzehnt um den Bau des Museums und finanziert das Projekt selbst. Mehr als eine Milliarde US-Dollar (940 Millionen Euro) will er angeblich in das Vorhaben stecken. Das Lucas Museum of Narrative Art soll neben einer großen Sammlung privater Gegenstände 40.000 Gemälde, Zeichnungen und Stücke aus der Filmwelt beherbergen.

Die unglaublichen Rekorde der Kultfilme
Erfolgreichste Filmreihe
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Star Wars ist die kommerziell erfolgreichste Filmserie der Geschichte. Vor 40 Jahren, am 25. Mai 1977 kam der erste Film in die Kinos. Allein bis 2012 wurden inklusive der Kinotickets geschätzte 24 Milliarden Euro eingenommen.

Internationale Begeisterung
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„Episode III: Die Rache der Sith“ lief zum Kinostart gleichzeitig in 115 Ländern an – Weltrekord.

Macht der Vorfreude
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Kein anderer Trailer eines Films wurde gleich am ersten Tag so oft gesehen wie der zu „Das Erwachen der Macht“. 30,65 Millionen Menschen sahen ihn sich im April 2015 auf Youtube an.

„Das Erwachen der Macht“
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Auch sonst ließ „Das Erwachen der Macht“ kaum einen Superlativ aus. In den Kinos spielte er weltweit gut zwei Milliarden US-Dollar ein und damit fast soviel wie „Titanic“ und „Avatar“. In den USA ließ er die beiden Blockbuster sogar deutlich hinter sich.

Richtig (Kino-)Kasse gemacht
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Insgesamt spielten die Star-Wars-Filme bisher weltweit etwa 6,6 Milliarden US-Dollar ein.

Reicher Autor
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Niemand wurde durch eine Filmreihe so reich wie Star-Wars-Erfinder George Lucas (r.). Statt sich für den ersten Streifen ein Honorar auszahlen zu lassen, sicherte er sich die Rechte an den Fortsetzungen und den Merchandising-Artikeln. 2012 verkaufte er seine Produktionsfirma Lucasfilm an Disney für vier Milliarden US-Dollar. Das Forbes-Magazin schätzte sein Vermögen 2016 auf 4,9 Milliarden Dollar.

Ausgezeichneter Filmkomponist
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Star-Wars-Komponist John Williams (l.) ist der lebende Mensch mit den meisten Oscar-Nominierungen: 50 an der Zahl. Fünfmal gewann er, darunter 1978 für den ersten Star-Wars-Soundtrack.

Das Projekt wurde zum Objekt einer Rivalität zwischen Los Angeles und San Francisco. Letztere Metropole bot die künstlich aufgeschüttete Insel Treasure Island inmitten der berühmten Meeresbucht als Standort für das Museum an.

Lucas hat sowohl zu Los Angeles als auch San Francisco Verbindungen und hätte daher guten Grund gehabt, sich für eine der Städte zu entscheiden. Der 72-Jährige ist Absolvent der University of Southern California, die gleich gegenüber seines künftigen Museums liegt.

Zugleich verbrachte er einen großen Teil seines Lebens in der Region San Francisco Bay Area. Es sei eine „extrem schwierige“ Entscheidung gewesen, hieß es in der Mitteilung. Zeitweise war auch Chicago in der engeren Wahl.

  • ap
  • dpa
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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

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