Starkes Erdbeben Tsunami-Warnung in Alaska aufgehoben

Vor der Küste Alaskas hat die Erde gebebt. Die Erschütterungen hatten eine Stärke von 7,9 auf der Skala. Eine Tsunami-Warnung war in Kraft, das Beben wurde in großer Distanz noch gespürt.
Update: 23.01.2018 - 13:36 Uhr 2 Kommentare

Tsunami-Warnung vor Alaska

JuneauEin Erdbeben der Stärke 7,9 hat den Meeresboden vor der Küste des US-Bundesstaats Alaska erschüttert. Das teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Vorherige Angaben über eine Stärke von 8,2 wurden damit korrigiert.

Der US-Wetterdienst gab zunächst eine Tsunami-Warnung für Alaska, die Westküste Kanadas und Hawaii heraus. Die Tsunami-Warnungen wurden kurz vor 13.30 Uhr deutscher Zeit wieder aufgehoben, für Hawaii bereits etwas früher. Es sei zwar eine Welle ausgelöst worden, doch diese habe keine Bedrohung dargestellt, teilten US-Behörden mit.

Die Polizei der alaskischen Stadt Kodiak wies die Bewohner in der Nacht (Ortszeit) an, sich auf eine Höhe von mindestens 100 Fuß über dem Meeresspiegel zu begeben. An der Küste war beobachtet worden, wie sich das Wasser zurückzieht – ein Vorwarnzeichen einer Welle. Kurze Zeit später wurde die Warnung auf einen Tsunami-Hinweis herabgestuft.

Der US-Wetterdienst hatte am Vormittag deutscher Zeit mitgeteilt, dass „basierend auf den verfügbaren Daten von diesem Erdbeben ein Tsunami ausgelöst worden sein könnte, der Küsten auch weit entfernt vom Epizentrum zerstören könnte“. Eine Untersuchung werde durchgeführt. Auch die kanadischen Behörden sprachen zwischenzeitlich eine Warnung für die Küste von British Columbia aus.

Das Epizentrum des Bebens um 10.31 Uhr mitteleuropäischer Zeit lag nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA 256 Kilometer südöstlich von Chiniak in Alaska in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Eine Messboje der US-Meeresbehörde NOAA registrierte im Golf von Alaska unmittelbar danach einen deutlichen Anstieg des Wasserspiegels für wenige Sekunden. Die Höhe des Ausschlags betrug zehn Meter. Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gab die Stärke des Bebens mit 7,8 an. Die US-Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA sprach von einer Stärke von 8,0.

Nach Angaben des USGS konnte das Beben bis weit nach Alaska hinein gespürt werden. Eine Liste mit Meldungen zeigte, dass das Beben in mehr als 440 Kilometern Entfernung deutlich vernommen wurde.

Das Epizentrum liegt im sogenannten Pazifischen Feuerring. Dieser Ring rund um den Pazifischen Ozean ist geologisch eine der gefährlichsten Regionen der Erde, weil an ihm verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Immer wieder kommt es zu tektonischen Verschiebungen, die Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis zur Folge haben.

Der mehr als 40.000 Kilometer lange „Feuerring“ reicht von der süd- und nordamerikanischen Westküste über Alaska, Russland, Japan bis hin nach Südostasien.

  • dpa
  • rtr
  • mdo
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2 Kommentare zu "Starkes Erdbeben: Tsunami-Warnung in Alaska aufgehoben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wer denPlaneten sooo ausbeutet muß sich nicht wundern, wenn sich die Erdplatten bewegen. Die entstandenen Holräume werdenwieder bverdichtet oder zusammen geschoben, wobei extreme drückeenstehen! Geysiere sind ein Beleg dafür, Erdbeben oder Vulcanausbrüche. Denke mal das ich da richtig liege. Noch einen schönen Atomtest im Unterirdischen Bereich wünsche ich allen Amerikanern!!


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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