Tagebau Die „Schumi-Kartbahn“ wird verkauft

Städte und Kirchen müssen dem Braunkohle-Tagebau weichen. Auch vor der berühmten „Schumi-Kartbahn“ in Kerpen machen die Bagger nicht halt. Ein Alternativstandort steht noch nicht fest.
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Der Kart-Club Kerpen will das Entschädigungsangebot von RWE annehmen und die berühmte „Schumi-Kartbahn“ verkaufen. Quelle: dpa
„Schumi-Kartbahn“ vor dem Aus

Der Kart-Club Kerpen will das Entschädigungsangebot von RWE annehmen und die berühmte „Schumi-Kartbahn“ verkaufen.

(Foto: dpa)

KerpenDas Ende der berühmten „Schumi-Kartbahn“ in Kerpen wegen des Braunkohle-Tagebaus ist besiegelt. Der Kart-Club Kerpen will das vorliegende Entschädigungsangebot von RWE Power annehmen, sagte ein Club-Sprecher am Freitag. Das hätten die Mitglieder am Donnerstagabend auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen.

Die früheren Formel-1-Piloten Michael und Ralf Schumacher hatten auf dem „Erftlandring“ einst ihre Karrieren gestartet. Seit Jahren ist bekannt, dass das Gelände für den rheinischen Braunkohletagebau Hambach gebraucht werden soll.

Die Übergabe des Areals an RWE Power ist für Oktober 2020 geplant. Einen Ersatzstandort für die Kartbahn hatten Unternehmen und Betreiber trotz vielfältiger Bemühungen nicht gefunden. Ralf Schumacher hatte im Januar der Deutschen Presse-Agentur gesagt, er gebe die Suche nach einem Alternativstandort noch nicht auf.

  • dpa
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