Unkontrollierbare Großbrände verwüsten Kalifornien Feuerhölle im Paradies

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„Keinerlei Geschäftsbetrieb mehr möglich“
Wie die Feuerwalze in Kalifornien wütet
Waldbrand in Kalifornien
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Die Brände zählen zu den verheerendsten in der Geschichte Kaliforniens. Durch ungünstige Winde konnte sich das Feuer immer weiter ausbreiten. Auch der Feuerwehr machten diese Winde bei den Löscharbeiten das Leben schwer.

(Quelle: dpa)

Zerstörung
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Besonders viele Gebäude fielen den Bränden zum Opfer. Wie hier ein Hotel der Hotelkette Hilton. Tausende Häuser wurden von dem Feuer zerstört und brannten teilweise komplett nieder.

Tote und Verletzte
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Mehr als zehn Menschen sind den Flammen zum Opfer gefallen. In Krankenhäusern mussten sich über 100 Menschen aufgrund von Verletzungen behandeln lassen.

Brandbekämpfung
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Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden von trockenen Winden erschwert. Diese trugen dazu bei, dass sich die Brände ausbreiten konnten. Im Süden konnten mittlerweile einige Brände eingedämmt werden.

Viele Weingüter betroffen
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Besonders viele Weingüter wurden vom Feuer vernichtet. Wie schwer die Schäden für die Weinregion sind, lässt sich noch nicht sagen.

Evakuierungen aufgehoben
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Nachdem tausende Menschen vor den Flammen fliehen mussten, wurden die Evakuierungsanordnungen in den Regionen Anaheim, Orange und Tustin wieder aufgehoben.

Schutt und Asche
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An den Orten, wo die Brände mittlerweile nicht mehr wüten, kann man sich ein Bild über die Verwüstung machen. Vielerorts hat das Feuer Nichts außer Ruinen und Asche zurückgelassen.

Wie groß die Schäden in Tourismus und Weinanbau sind, steht noch nicht fest, aber mehrere Weinbaubetriebe sind geschlossen, Luxusrestaurants verwaist. Das Chateau St. Jean in Kenwood ist laut Webseite schwer beschädigt, vor allem das im spanischen Stil errichtete Hauptgebäude, umgeben von malerischen Gärten und großzügigen Weinbergen, ist Opfer der Flammen geworden.

Dem Signorella Estates in Napa ist es nicht besser ergangen. In Sonoma hat es am Montag zumindest die Paradise Ridge Winery erwischt. Michael Honig, Vorsitzender der Napa Valley Vintners Trade Association, geht von fünf Totalverlusten und mindestens neun mehr oder weniger schwer beschädigten Weingütern aus. Er betont aber, dass sich noch lange nicht alle Betriebe gemeldet hätten.


Viele der Nobelrestaurants in der Gegend sehen äußerlich unbeschädigt aus, ab noch immer sind fast 50.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Wer sich von dem überwältigenden Brandgeruch nicht abschrecken lassen will, der findet auf einer eilig eingerichteten Seite einen Überblick, wo er Wein kaufen oder dinieren kann.


Die Hilton Gruppe teilte mit, sie habe sieben Objekte in der betroffenen Region, und alle bis auf eines seien geöffnet und in Betrieb. Vom 250-Zimmer-Luxushotel Hilton Sonoma Wine County in Santa Rosa jedoch ist nicht mehr übrig geblieben als ein rauchender Haufen Schutt und davor eine kleine Steinmauer mit der Aufschrift „Hilton“. Auch die 124-Zimmer-Luxusherberge Fountaingrove Inn in Santa Rosa „ist Opfer der Flammen geworden“, wie Hotelmanager Justin Hayman auf Facebook mitteilte. Alle Gäste seien sicher evakuiert, aber es sei „keinerlei Geschäftsbetrieb mehr möglich“.


Die gewaltige Rauchentwicklung sorgte selbst auf dem Flughafen von San Francisco für Verspätungen von im Schnitt zwei Stunden. Die Sichtweite war einfach zu schlecht und die Flughafenleitung erlaubte nur noch Betrieb mit einer Start- und Landebahn.


Am Mittwochmorgen traf die Evakuierungsanordnung der Polizei das 140 Jahre alte Calistoga am nördlichen Ende des Napa Valleys. Polizeifahrzeuge haben alle Zufahrtsstraßen zu der früheren Bergbaustadt blockiert und lassen niemanden rein, nur noch raus. Zwei der drei Hügel, die die Stadt umgeben, stehen in Flammen und über den Highway 29 ziehen die Autokolonnen nach Süden. Wenn der Wind drehen sollte, könnte alles blitzschnell gehen, ist die Angst. Die Feuerwalze würde die kleine Stadt überrollen.

Wie so etwas aussieht, zeigten am Abend Luftbilder der Nationalgarde vom hart betroffenen Santa Rosa. In der Stadt mit dem Museum für den Erfinder der „Peanuts“-Comics, Charles M. Schultz, ist ein ganzer Stadtteil restlos niedergebrannt. Die Nationalgarde hat 70 Hubschrauber und 30 Tankflugzeuge im Einsatz, die pausenlos Wasser abwerfen. Darunter eine umgebaute Boeing 747, die stärkste Waffee der Feuerbekämpfer in den USA. Aber noch ist das Feuer stärker.

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1 Kommentar zu "Unkontrollierbare Großbrände verwüsten Kalifornien: Feuerhölle im Paradies"

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  • Eine mehrjährige Weinknappheit könnte drohen, die sich auf die Preise niederschlagen könnte.
    Der "Hessische Trinkerverband" ist tief beunruhigt ob dieser üblen Botschaft und erwägt Südafrikanischen Wein zu kaufen.

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