Unwetter in Deutschland Sturmtief „Ulli“ macht viel Wind, aber wenig Schaden

Das hätte schlimmer kommen können: Das Sturmtief „Ulli“ hat nur wenig Schaden angerichtet. Es blieb meist bei ein paar umgestürzten Bäumen und herabfallenden Dachziegeln. Verletzte gab es kaum.
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Wie „Ulli“ über Deutschland fegte
Sturmschaden in Wuppertal
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Arbeiter zersägen in Wuppertal einen Baum, der in das Dach eines Hauses gestürzt ist. In Nordrhein-Westfalen wütete „Uli“ mit bis zu 100 Stundenkilometern.

LKW von Fahrbahn geweht
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In Würselen bei Aachen hat „Uli“ einen LKW erwischt und von der Fahrbahn geweht.

Sturm deckt Dach einer Zeitung ab
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Im niedersächsischen Papenburg erwischte es das Gebäude der „Ems-Zeitung“: Der Sturm riss einen Teil des Daches mit sich.

Sturm deckt Dach einer Zeitung ab
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In deutlicher Entfernung: Die Überreste der Dachkonstruktion. Zum Glück war niemand auf der Straße.

Baum auf Wohnhaus gestürzt
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Auch in Bremen musste die Feuerwehr ran: Ein zwanzig Meter hoher Baum krachte auf ein Wohnhaus. Auch hier kam niemand zu Schaden.

Orkan an Nordseeküste
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An der Nordseeküste erreichten die Böen schon Geschwindigkeiten um die 110 Stundenkilometer - was einige Spaziergänger nicht abhielt.

Seilbahn geschlossen
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Seilbahnbetreiber, wie hier in Willingen, waren natürlich so clever, den Betrieb einzustellen. Schnee gibt es in den Mittelgebirgen derzeit ohnehin nicht.

BerlinDas erste Sturmtief des Jahres „Ulli“ ist in der Nacht zum Mittwoch über Deutschland hinweggefegt und hat Polizei und Feuerwehren im Land einige Einsätze beschert. Glücklicherweise blieb es aber oft bei kleineren Schäden durch umgestürzte Bäume oder herabfallende Dachziegeln. Verletzte gab es kaum.

Am stärksten betroffen war der Norden Deutschlands. Im Rest der Bundesrepublik blieb es hingegen verhältnismäßig ruhig, wie die Polizeidienststellen mitteilten. „Es hat zwar gestürmt, aber alles halb so wild“, sagte ein Sprecher der Polizei Gera. Lediglich im Harz in Sachsen-Anhalt pustete „Ulli“ noch etwas kräftiger.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes DWD wurden an der Nordseeküste auf der Insel Helgoland und in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 112 Stundenkilometer gemessen. Im Binnenland war es mit Windgeschwindigkeiten bis 104 km/h (Kiel und Schleswig) nur unwesentlich ruhiger, sagte Meteorologe Robert Hausen.

Im niedersächsischen Voltlage ist ein 19-Jähriger mit seinem Auto von einer Windböe erfasst worden und seitlich gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei Bersenbrück mit. Der junge Mann kam ins Krankenhaus, am Wagen entstand ein Totalschaden.

In den Harzregionen Sachsen-Anhalts hatten die Beamten dank „Ulli“ mehr zu tun. Einige Straßen seien immer noch wegen umgestürzter Bäume gesperrt, sagte ein Sprecher der Polizei Magdeburg. Auf der Bundesstraße zwischen Wernigerode und Ilsenburg sei ein LKW-Anhänger umgestürzt, im Salzlandkreis sorgte ein gerissenes Stromkabel für einen Stromausfall. Verletzte habe es aber auch hier nicht gegeben.

Im nordrhein-westfälischen Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Kreis) mussten am Dienstagabend rund 290 Menschen aus einem Regionalzug befreit worden, nachdem ein umgestürzter Baum das Gleis versperrt und eine Weiterfahrt unmöglich gemacht hatte.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am frühen Mittwochmorgen weiterhin vor Sturmböen und Gewittern an den deutschen Küsten.

  • dpa
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