USA Heftigste Tornadoserie der US-Geschichte

Nach der Wirbelsturmserie in den USA zeihen die Behörden Bilanz und diese fällt verheerend aus. Die jüngste Tornado-Serie in den USA war die heftigste seit Beginn der Aufzeichnungen.
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Wie die Tornados im Süden der USA wüten
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Eine Reihe schwerer Stürme und Tornados hält die USA seit Tagen in Atem. Allein in der Nacht zu Donnerstag forderten zahlreiche Wirbelstürme mindestens 159 Menschenleben.

Tuscaloosa Tornado
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Meteorologen sprachen von der schlimmsten Sturmserie, die die USA innerhalb eines derart kurzen Zeitraumes seit Beginn der Wetteraufzeichnungen heimgesucht hat. Den Tornados fielen ganze Landstriche zum Opfer. Manche Städte wie Tuscaloosa in Alabama wurden innerhalb weniger Tage mehrfach von Stürmen getroffen.

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Besonders schlimm traf es den Süden der USA. Alabama und Mississippi haben inzwischen den Notstand ausgerufen, aber auch in anderen Bundesstaaten wie Texas, Georgia, Arkansas oder Oklahoma gab es mehrere Tote infolge der Stürme zu beklagen.

Storm Damage
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In Tuscaloosa richteten die Wirbelstürme schwerste Schäden an. LKW wurden wie Spielzeugautos umgeworfen, ganze Straßenzüge wurden komplett zerstört.

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Nach Angaben eines Fernseh-Meteorologen sind manche Häuser in Tuscaloosa einfach spurlos verschwunden, der Verbleib der Bewohner ist bislang unklar.

MICHAEL DUNN PATRICIA DUNN
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Eine Mutter umarmt ihren Sohn vor den Überresten mehrerer zerstörter Wohnhäuser. Wie sie haben viele Bewohner in den südlichen Bundesstaaten ihr Zuhause verloren.

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Diese Frau erlitt bei der Zerstörung ihres Hauses in Athens, Alabama eine Beinverletzung und wartet in den Trümmern auf Hilfe. Sämtliche Häuser in dieser Region wurden dem Erdboden gleichgemacht, als ein Tornado eine Schneise durch die Bezirke Lawrence, Morgan und Limestone schlug.

Washington Wie die Behörden am Montag mitteilten, wurden insgesamt 312 Wirbelstürme registriert, davon 226 an einem einzigen Tag. Der bisherige Rekord habe bei 148 registrierten Tornados im April 1974 gelegen.

Die Zahl der Toten in den 24 Stunden seit dem vergangenen Mittwoch um acht Uhr morgens lag den Angaben zufolge bei 334. Diese wurde demnach bereits zweimal übertroffen. Bei einer Tornado-Serie im April 1936 seien 454 Menschen getötet worden, im März 1925 seien sogar 747 Opfer zu beklagen gewesen.

Nach der verheerenden Tornadoserie sind die Menschen in den amerikanischen Katastrophengebieten von massiven Überschwemmungen bedroht. Infolge der heftigen Regenfälle in den vergangenen Tagen stiegen die Wasserstände im Fluss Mississippi deutlich an. Aus Angst vor den Fluten bereiten sich die Behörden im US-Bundesstaat Illinois auf die Sprengung eines Damms vor. Noch sei aber nicht entschieden, ob der Schutzwall am Mississippi tatsächlich gesprengt werden soll, schrieb die Zeitung „Southeast Missourian“ am Montag in ihrer Internetausgabe.

Mit der Aktion könnte die bereits evakuierte Stadt Cairo vor einer Überflutung geschützt werden. Das Hochwasser würde stattdessen Farmland überschwemmen. Durch die hohen Wasserstände im Fluss sind auch die südlicheren Staaten Louisiana und Mississippi von einer Flutkatastrophe bedroht.

Die Behörden in Illinois begannen damit, Sprengstoff zum Damm zu bringen. Wie die Zeitung „Southeast Missourian“ berichtete, dauert es etwa 20 Stunden, bis die Arbeiten abgeschlossen sind und die Sprengung durchgeführt werden könnte. Die Lage solle kontinuierlich beobachtet werden, um dann entsprechend reagieren zu können. Sollte der Damm zerstört werden, würden Tausende Hektar Land überflutet.

Der Mississippi ist mit knapp 3800 Kilometern einer der längsten Flüsse der Welt. Er entspringt im nördlichen US-Bundesstaat Minnesota, fließt durch den mittleren Teil der Vereinigten Staaten und mündet im Golf von Mexiko. Die Kleinstadt Cairo liegt im Süden von Illinois und dort, wo der Mississippi und der Ohio River zusammenfließen.

Die verheerende Tornado-Serie hatte in den USA nach Angaben der „Washington Post“ mindestens 342 Todesopfer gefordert. Damit war sie die schlimmste Katastrophe dieser Art seit 1936, als bei ebenfalls zweitägigen Wirbelstürmen 454 Menschen ums Leben kamen. Die Zeitung veröffentlichte am Montag Radarmontagen, aus denen hervorgeht, dass die größte Zelle über acht Stunden und eine Entfernung von wenigstens 600 Kilometer schwerstes Unheil anrichtete. Die nach Schätzung des Nationalen Wetterdienstes insgesamt 226 Tornados am vergangenen Mittwoch und Donnerstag verwüsteten ganze Landstriche.

Tausende Häuser wurden zerschmettert und zwangen die Menschen, in Notunterkünfte zu gehen.

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