Vor der EM Hunde- und Katzenverkauf in Kiew wegen Tollwut verboten

Die Behörden in Kiew haben den Verkauf von Hunden und Katzen wegen vermehrten Tollwutfällen vorläufig verboten. Einige Viertel der EM-Stadt stehen unter Quarantäne.
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Hunde in einem Tierheim in Kiew. Quelle: dpa

Hunde in einem Tierheim in Kiew.

(Foto: dpa)

KiewDen Verkauf von Hunden und Katzen haben die Behörden in Kiew wegen einer Häufung von Tollwutfällen verboten. Rund fünf Monate vor der Fußball-Europameisterschaft sei in einigen Vierteln der ukrainischen Hauptstadt zudem eine Quarantäne angeordnet worden, bei der freilaufende Tiere untersucht und notfalls geimpft werden.

Das berichtete die ukrainische Ausgabe der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ am Dienstag. Zuvor waren drei Kiewer mit Tollwutverdacht in Krankenhäuser gebracht worden. Laut Behördenangaben waren dies die ersten Fälle bei Menschen in der Ex-Sowjetrepublik seit deren Unabhängigkeit 1991.

Der Umgang mit Tieren in der Ukraine ist schon seit Monaten ein Thema: Tierschützer hatten der Ukraine eine massenhafte Tötung streunender Straßenhunde vor der Fußball-EM 2012 vorgeworfen. Ukrainische Politiker hatten daraufhin einen besseren Umgang mit Streunern versprochen.

  • dpa
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