Wahrzeichen Aus „Hollywood“ wird „Hollyweed“

Das Wahrzeichen der US-Filmmetropole hat sich zum Jahresbeginn kurz in „Hollyweed“ und damit zur Marihuana-Werbeplakette verwandelt. Dem Scherzkeks, der die Buchstaben mit Planen überdeckt hat, droht nun eine Anklage.
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Ein Scherz mit dem Wahrzeichen: Aus Hollywood wird Hollyweed

Los AngelesDer berühmte „Hollywood“-Schriftzug in Los Angeles lautete am Neujahrstag einige Stunden lang anders als sonst: Durch riesige Planen waren zwei der weißen Os des Schildes über Nacht in zwei Es verwandelt worden. Statt „Hollywood“ war dadurch „Hollyweed“ - eine Anspielung auf Marihuana - zu lesen. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

Der ganz in Schwarz gekleidete Vandale sei von Überwachungskameras aufgezeichnet worden, sagte der Polizeibeamte Robert Payan. Der Person könnte eine Anklage wegen unerlaubten Betretens eines Grundstücks drohen. Die verdächtige Person war den Angaben zufolge über einen Schutzzaun geklettert, der das Schild in der Gegend über dem Griffith Park umgibt. Anschließend hatte sie die gigantischen Buchstaben erklommen, um die Planen anzubringen.

Der Scherz könnte ein Verweis darauf sein, dass kalifornische Wähler im November einem Vorschlag zustimmten, um den Freizeitkonsum von Marihuana in dem US-Staat ab 2018 zu legalisieren.

So begann das Jahr 2017
Silvesterfeier in Berlin
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In Berlin kamen laut der Veranstalter Hunderttausende Besucher zu Deutschlands größter Silvesterparty. Die Partymeile vor dem Brandenburger Tor wurde zusätzlich mit Betonpollern oder anderen Sperren gegen mögliche Angriffe mit Fahrzeugen gesichert. In Gesprächen berichteten viele Silvester-Partygänger, sich angesichts des Brexit, der Flüchtlingskrise und etwa der Wahl des künftigen US-Präsidenten Trump Sorgen darüber zu machen, wie sich die Welt im Jahr 2017 entwickeln wird.

Polizisten vor dem Brandenburger Tor
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Die Berliner Polizei teilte später mit, während der Silvesterfeierlichkeiten einen Mann festgenommen zu haben, der „Bombe, Bome, Bombe“ rief. Zudem seien zwei Fälle von sexueller Belästigung gemeldet worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Silvester in Köln
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Köln feierte ein Jahr nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht ebenfalls mit einem großen Polizeiaufgebot den Jahreswechsel. Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es nach ersten Polizeiangaben wohl nicht.

Feuerwerk in Paris
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Auch im Ausland gab es häufig strenge Sicherheitsvorkehrungen – zum Beispiel in Paris. Mit einem Feuerwerk am Prachtboulevard Champs-Élysées feierten die Menschen dort trotz eisiger Temperaturen das neue Jahr. Wegen der Terrorgefahr hatten die Behörden etwa Zufahrten mit Betonblöcken und Fahrzeugen versperrt, im ganzen Land waren für das Silvesterwochenende mehr als 96.000 Sicherheitskräfte mobilisiert worden.

Silvesterfeuerwerk in London
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Pünktlich zum Glockenschlag des Big Ben um Mitternacht begrüßten die Londoner das neue Jahr mit einem knapp zwölfminütigen Feuerwerk am Riesenrad London Eye an der Themse. Abgestimmt war das Spektakel zu Musik, unter anderem auch von Pop-Größen wie Prince, David Bowie und George Michael, die im vergangenen Jahr gestorben waren.

An der Puerta del Sol in Madrid
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In Madrid begrüßten Zehntausende Menschen das neue Jahr unter der Turmuhr an der Puerta del Sol im Zentrum der Stadt. Bei jedem Glockenschlag aßen sie – wie es die Tradition verlangt – eine Weintraube. Wer es schafft, alle Trauben während der zwölf Schläge zu verzehren, kann sich auf ein glückliches Jahr freuen.

Panne in New York
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Popdiva Mariah Carey sind bei einer Neujahrsshow in New York buchstäblich die Worte weggeblieben. Bei ihrem Song „Emotions“ auf dem New Yorker Times Square hatte sie mit technischen Problemen zu kämpfen. Sie bat schließlich das Publikum, das Lied für sie zu Ende zu singen und erklärte: „Ich versuche das sportlich zu nehmen!“

Wanderer und Touristen verbrachten den Morgen damit, Fotos von sich vor dem abgeänderten Schriftzug zu machen, ehe Parkranger die Planen entfernten. „Es ist irgendwie cool, gerade hier zu sein“, sagte Bruce Quinn dem Sender KABC-TV. „Ich dachte, dass wir gekommen waren, um das Hollywood-Schild zu sehen, nicht das „Hollyweed“-Schild. Aber hey, das ist für mich okay!“

Neu ist der Scherz mit dem „Hollywood“-Schild nicht. Vor genau 41 Jahren, am 1. Januar 1976, hatte ein Student den Schriftzug ähnlich abgeändert: Er setzte Vorhänge ein, damit dort „Hollyweed“ zu lesen war

  • ap
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