Wulffs trennen sich Jenseits der Ehe

Die Trennung von Ex-Bundespräsident Christian Wulff und seiner Ehefrau Bettina kam nicht überraschend. Spätestens seit ihrem Bestseller wurden Probleme öffentlich. Doch die Nachricht überbrachte kein Unbekannter.
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Christian und Bettina Wulff haben sich getrennt

Berlin/HannoverSelbst die Trennung von Ex-Bundespräsident Christian Wulff und seiner Ehefrau Bettina hatte etwas Skurriles: Denn der Chefredakteur der „Bild“-Zeitung sandte die Nachricht per Kurznachrichtendienst Twitter aus den USA nach Deutschland. Diekmann ist derzeit im Auftrag Axel-Springer-Verlags im Silicon Valley in Kalifornien, um unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln. Diekmann berief sich auf Kreise der Bundes-CDU.

Wulffs Anwalt Gernot Lehr bestätigte die Meldung: Der 53-Jährige und seine 39 Jahre alte Frau hätten eine Trennungsvereinbarung unterschrieben. Geheiratet haben sie 2008, ihr gemeinsamer Sohn ist jetzt vier Jahre alt. Spekulationen über ihre Trennung gab es seit Wochen, eigentlich schon seit Wulffs Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten am 17. Februar 2012.

„Sie werden uns überraschen“, titelte die „Bunte“ ihre letzte Ausgabe 2012 und zeigte das Glamour-Paar scheinbar beseelt lächelnd. Doch auch eine schlechte Nachricht wird im Text nicht ausgeschlossen. „Die Prognosen über ihre Ehe klingen traurig-optimistisch“, heißt es. Den Wulffs wird eine „einzigartige Fallhöhe“ bescheinigt: „Vom Staatsoberhaupt zum Ehrensoldbezieher - von Wolke sieben in den Überlebenskampf einer Ehe.“

Als Ministerpräsident von Niedersachsen hatte Wulff die PR-Frau Bettina Körner 2006 kennengelernt und sich 2007 von seiner ersten Frau Christiane getrennt. Mit ihr war er seit 1988 verheiratet, beide haben ein Kind. Im März 2008 heiratet Wulff wieder, im darauffolgenden Mai kommt Sohn Linus Florian zur Welt. Am 30. Juni 2010 wird Wulff zum bislang jüngsten Bundespräsidenten gewählt. Bettina Wulff wurde Deutschlands First Lady.

Doch nach 598 Tagen im Amt war es aus mit dem „Traumpaar“ und der „Aura aus Glamour“, die vorher detailliert von den Medien beschrieben worden waren. Den Wulffs blieb nur noch der Rückzug ins Klinkerhaus nach Großburgwedel, die Sonderermittler und die Staatsanwaltschaft an den Fersen. In diesem Haus will Bettina nun angeblich wohnen bleiben, weil ihr Sohn in Großburgwedel in den Kindergarten geht. Ihr Noch-Ehemann habe eine Wohnung in Hannover gemietet, heißt es.

Einvernehmlicher Scheidung geht Trennungszeit von einem Jahr voraus
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16 Kommentare zu "Wulffs trennen sich: Jenseits der Ehe"

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  • Wenn da Verahren gegen Wulff gegen eine Geldauflage eingestellt wird, wird er genauso wie Andere behandelt und er wird mit seinem nun wirklich nicht gelungenen Auftreten als Repräsentant der BRD hoffentlich bald in Vergessenheit geraten, Die private Entwicklung bestätigt den Eindruck, daß seinerzeit eine erkannbar falsche Entscheidung bei derErnennung zum Präsidenten getrofen wurde. Ziehen wir daraus die Lehre - zu unser aller Nutzen: das und nicht der Blick zurück auf die privaten "Verwicklungen" ist hilfreich

  • das einzige was dieser Artikel hier schafft, ist Mißgunst und Hass.Wer hier sein Hass niederschreibt, sollte lieber bei BILD kommentieren, denn da gehört es hin.

    Mir ist es Persönlich egal, ich kenne die nicht. Angeblich gibt es da Kinder und letzt endlich sind sie die Leittragenen. Fr Wulff, empfehle ich, ihrem Mädchenname wieder zu verwenden und das aus Liebe und Fürsorge zu ihrem Kind.

  • Gauck ist der für Merkel der um Längen unbequemere BP. Und das lag nicht nur an seiner Berufung erst im 2. Anlauf .....! Der Wandel von Wulff zu Gauck war für Merkel ein GAU. Alles Andere ist abwegig.

  • Gauck? Eben, sagte ich doch! Und nichts anders hätte Wulff tun können.

  • Geld, Macht und Glamour macht sexy.
    War schon immer so.
    Warum haben sonst die ekelhaften Typen die diese Eigenschaften mitbringen oft so tollen Frauen. Sicher nur wegen der inneren Werte!

    Sid die Voraussetzungen

  • Wenn man Erfolg und Macht heiratet statt einen Menschen, einfach nur so wie er ist, dann endet das meistens wenn wenn auch der Erfolg und die macht sich verabschieden.

    Erinnern wir uns einmal:
    Das gab es den lange Zeit erfolglosen Opositionsführer in Niedersachsen mit vielen Leberflecken/Muttermahlen im Gesicht.
    Aber als die Zeit reif war (Gerhard Schröder in Bonn)
    musste es diesmal klappen.
    Kluge Image-Berater wissen, dass es in der Politk nicht nur auf die Inhalte ankommt.
    Also wurden die Leberflecken weggelasert und die Wahl gewonnen.
    Es folgte was oft folgt.
    Die nette, aber alles andere als glamouröse Ehefrau wird auf einmal durch eine strahlende Schönheit ersetzt usw.

  • Denke, ganz so falsch liegt Neptun nicht.
    Vor allem den Rücktritt von Köhler würde ich im Zusammenhang mit der €-Politik sehen.
    Dann hat Merkel den angreifbaren Chr. Wulff durchgeboxt; wohlkalkulierend, dass jener sofort auf dem medialen Schafott landet, sobald er ihr unbequem wird und sie ihn "fallen lässt".

  • @ als Realist sollten Sie hinter die Kulissen schauen, und sich nicht von Oberflächlichkeiten ablenken lassen! Und bitte das Langzeitgedächtnis einschalten: Als Gauck Präsident wurde, hat er angekündigt, dass die Unterschrift für ESM eine formale Sache ist, bis er von BVG öffentlich dazu angefordert wurde sich zurückzuhalten bis die Gerichtsentscheidung gefällt ist.

  • Diese Legende, Neptun, glaubst Du doch selber nicht! Außerdem hat auch Gauck erst nach der Entscheidung des BVG unterschrieben .... ;-)

  • Kein Deutscher Politiker wird so Ekelhaft in den Medien durch den Dreck gezogen, wie Christian Wulff. Seine angebliche Korruptionstaten fallen gar nicht ins Gewicht, wenn man die richtigen Korrupten wie Stefan Mapus, Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und viele anderen anschaut.
    Christian Wulff wollte man aus dem Amt jagen, weil er in einigen seiner Reden durchblicken ließ, dass er den ESM-Vertrag NICHT unterschreiben werde. Seitdem wurde er für die Bild und anderen Medien für Freivogel erklärt. Man brachte Lächerlichkeiten ans Tageslicht, die nicht mal das Papier wert waren, auf dem sie standen. Man wollte mit aller Macht Wulff vernichten. Bewiesen wurde nix, aber bei den Medien fiel sein Privatleben immer mehr ins Gewicht. So vernichtet man Menschen, die Schaden von ihrem Land abwenden wollen.

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