Zweithöchste Warnstufe Indonesischer Vulkan droht auszubrechen

Droht in der Nähe von Indonesiens Hauptstadt Jakarta ein Vulkanausbruch? Mindestens zwei Kilometer Abstand sollen Touristen und Fischer vom Anak Krakatau halten - es wurde bereits die zweithöchste Warnstufe ausgerufen.
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Der Vulkan Anak Krakatau spuckte bereits im November 2007 Asche und Rauch. Quelle: Reuters

Der Vulkan Anak Krakatau spuckte bereits im November 2007 Asche und Rauch.

(Foto: Reuters)

JakartaIndonesische Behörden haben Touristen und Fischer aufgefordert, mindestens einen Abstand von zwei Kilometern vom Vulkan Anak Krakatau einzuhalten. Der Vulkan in der Sundastraße, rund 80 Kilometer westlich der Hauptstadt Jakarta, wurde von denselben tektonischen Kräften geschaffen, die 1883 zum Ausbruch des Krakatau führten.

Dabei kamen damals zehntausende Menschen ums Leben. Der neu entstandene Berg, Kind des Krakatau genannt, wächst rund fünf Meter im Jahr und ist mittlerweile 400 Meter hoch.

Nachdem die Zahl der vulkanischen Beben in der vergangenen Woche von 200 pro Tag auf 7.200 pro Tag gestiegen sei, sei für den Vulkan die zweithöchste Warnstufe ausgerufen worden, sagte Gede Suantika, vom Zentrum für Vulkanologie am Dienstag. Es bestehe die Sorge, dass eine kräftige Explosion Felsbrocken die Hänge hinab und auch ins Meer schleudern könne.

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