Eurovision Song Contest Düsseldorf zwischen Goldgräberstimmung und Panikmache

Lena Meyer-Landrut ist für Düsseldorf zum Tourismusfaktor geworden. Doch Fans des Eurovision Song Contest fürchten, dass am 14. Mai in der Rheinmetropole keine Betten mehr frei sind - oder nur zu astronomischen Preisen.
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Tourismus-Faktor Lena: Für Düsseldorf soll die Sängerin und ihre Mission Titelverteidigung beim ESC zum Klassenschlager werden. Quelle: dpa

Tourismus-Faktor Lena: Für Düsseldorf soll die Sängerin und ihre Mission Titelverteidigung beim ESC zum Klassenschlager werden.

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DüsseldorfZur Mission Titelverteidigung von Lena Meyer-Landrut droht Düsseldorf aus allen Nähten zu platzen. Das hat eine Mischung aus Goldgräberstimmung und Panikmache entstehen lassen. So beschreibt jedenfalls Rainer Spenke, Geschäftsführer des Düsseldorfer Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), die Stimmung vor dem Eurovision Song Contest (ESC). In heller Erwartung auf das Großereignis versprachen sich Hoteliers satte Gewinne. Fans befürchteten hingegen exorbitante Preise für eine Unterkunft oder gar reihenweise ausgebuchte Hotels.

Genährt wurde diese Gemengelage noch zusätzlich dadurch, dass mit der "Interpack" die weltgrößte Messe der Verpackungsindustrie mit 180.000 Besuchern parallel zum ESC in Düsseldorf stattfindet. Der Ausnahmezustand schien programmiert.

"Wir kriegen noch alle Besucher unter", ist sich Spenke sicher. Die im Vorfeld geäußerten Erwartungen und Befürchtungen seien mittlerweile von der Realität eingeholt worden. Hotels verfügten noch über freie Betten und nicht jeder Hotelbetreiber verlange astronomische Preise. Ein Doppelzimmer im Zwei-Sterne-Hotel in der Nacht nach dem ESC-Finale (14. Mai) sei zum Beispiel ab 260 Euro erhältlich. "Das ist natürlich ein recht hohes Preisniveau. Aber für die Hotels ist im Moment Hochsaison", sagt Spenke.

Als die Ausrichtung des Song Contests im Oktober 2010 an Düsseldorf vergeben wurde, hatte der NDR als Veranstalter bereits vorgesorgt. Für Mitarbeiter, Teilnehmerdelegationen und Journalisten wurde ein Bettenkontingent von 2.500 Plätzen reserviert. "Die sind aber nicht alle abgerufen worden", sagt Spenke. Zurück auf dem Markt wurde dadurch das Bettenangebot vergrößert, und Fans konnten die Zimmer buchen.

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