Mit Hiphop, Untergrundfilmen und Installationen reflektieren junge Künstler im Iran kritisch ihre Situation. Eine Tagung in Köln lud neben Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi ein Dutzend Kulturschaffende ein.

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  • Neben den USA ist Deutschland wohl das Land, das am verblendedsten gegenüber Iran ist. Kein Wunder, beschränken wir doch den kulturellen Austausch mit den Iranern grundsätzlich auf irgendwelchen Künstlern, deren Kunst gegen das Regime ist. Selbst wenn ein iranischer Künstler mal etwas macht, was nicht gegen das Regime ist, so wird es in Deutschland halt so interpretiert als sei es das. Als würden die Iraner nichts anderes auf dem Kasten haben als gegen ihr politisches System zu wettern. Das muss doch mal einem Zeitungsredakteur in Deutschland aufgefallen sein oder warum wird nie darüber berichtet? Es kann natürlich auch an Exil-Iranern wie Samadi liegen, die ganz gerne eben so ein Bild von ihrem Heimatland verbreiten, nur weil sie selbst nicht damit zufrieden sind. Höchst undemokratisch - aber kommt in Deutschland gut an. Wir nehmen nur das von Iran als authenthisch an, was unserer eigenen Kultur am ähnlichsten oder am passendsten ist. Ein sehr guter Artikel zu dem Thema, den ich hier empfehlen möchte: http://irananders.de/home/news/article/interview-der-nahost-diskurs-ist-ideologisiert.html

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