Karikaturen „Charlie Hebdo“ erreicht 200.000 Abonnenten

Am 25. Februar soll die eine Ausgabe des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ erscheinen. Die Zahl der Abonnenten für das Heft ist nach dem Terroranschlag auf die Redaktion des Heftes inzwischen auf 200.000 gestiegen.
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Die Zahl der Abonnenten der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist vor Erscheinen des neuen Hefts auf 200.000 gestiegen. Quelle: Reuters
Abonnenten Ansturm auf „Charlie Hebdo“

Die Zahl der Abonnenten der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist vor Erscheinen des neuen Hefts auf 200.000 gestiegen.

(Foto: Reuters)

ParisDie Welle der Solidarität nach den Terroranschlägen von Paris hat die Abonnentenzahl von „Charie Hebdo“ auf mehr als 200.000 ansteigen lassen. Vor den islamistischen Attacken Anfang Januar hatte das Satiremagazin nach eigenen Angaben rund 10 000 feste Abnehmer.

Die bisherigen Spenden für das Blatt in Höhe von 2,37 Millionen Euro sollen an die Angehörigen der Opfer gehen, wie der neue Redaktionsleiter Eric Portheault am Dienstag der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte.

„Charlie Hebdo“ soll am 25. Februar wieder erscheinen. Die erste Ausgabe der Wochenzeitung nach der Attacke war in den Redaktionsräumen der Zeitung „Libération“ produziert worden und zum regulären Zeitpunkt erschienen. Wegen der auch international großen Nachfrage wurde das Heft 7,3 Millionen mal gedruckt. Vor dem Terroranschlag mit zwölf Toten hatte die wöchentliche Auflage bei etwa 60 000 Exemplaren gelegen, von denen rund die Hälfte verkauft wurden.

Schlange stehen für „Charlie Hebdo“
Verkauf Charlie Hebdo in Deutschland
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Passanten warten am im Hauptbahnhof in Berlin auf die Öffnung einer Bahnhofsbuchhandlung: Das Interesse an „Charlie Hebdo“ ist nach dem tödlichen Anschlag von Paris vergangene Woche immens gestiegen. Interessenten mussten allerdings früh aufstehen. Die Buchhandlungen öffneten gegen 6 Uhr morgens.

Verkauf Charlie Hebdo in Deutschland
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Sofort ausverkauft: Eine Ausgabe der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in einem Zeitungsladen in Freiburg. Statt mit rund 60.000 Exemplaren wurde das Magazin diesmal in Millionenauflage gedruckt, kam in Deutschland aber trotzdem nur selten in die Auslage. In Freiberg standen lediglich zwei Ausgaben zum Verkauf.

Verkauf Charlie Hebdo in Deutschland
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So war die Ausgabe von „Charlie Hebdo“ selbst für Pressefotografe ein Grund früh aufzustehen: Der Verkauf von Charlie Hebdo geriet zum Spektakel. Wer eine der extrem wenigen Ausgaben ergattern wollte, musste nach der Ladenöffnung schnell den richtigen Weg finden...

Verkauf Charlie Hebdo in Deutschland
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So wie diese beiden jungen Männer in Berlin: Sie hatten seit Mitternacht vor der Buchhandlung gestanden, um kurz nach 5 Uhr morgens die beiden einzigen Exemplare zu ergattern.

Rebenstock, a customer, poses for media with his copy of first edition of French satirical weekly magazine Charlie Hebdo published after deadly attacks by Islamist gunmen in Paris last week, in Berlin
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Einer der beiden Glücklichen posiert für Fotografen: Wie in Berlin mussten bundesweit viele andere Wartende mit leeren Händen nach Hause gehen. Die Buchhandlungen und Zeitschriftenläden hatten lediglich ein stark limitiertes Kontingent des Satireheft geliefert bekommen.

Verkauf Charlie Hebdo in Deutschland
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„Charlie Hebdo ist ausverkauft“ steht auf einem Schild in einer Pressebuchhandlung im Essener Hauptbahnhof: „Man kauft nicht nur das Magazin“, erklärte ein Kunde. Das Heft sei „ein Symbol der Solidarität mit den Opfern“.

Das Magazin rechnet mit einem Nettogewinn aus dem Heftverkauf von etwa 10 Millionen Euro. Zusammen mit Abonnenten und anderer Unterstützung kann das vor dem Anschlag wirtschaftlich stark gefährdete Magazin mit einem Schub von rund 30 Millionen Euro rechnen.

„Sei vorsichtig, sie haben Stifte!“
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1 Kommentar zu "Karikaturen: „Charlie Hebdo“ erreicht 200.000 Abonnenten"

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  • Hey, waren die nicht kurz vor der Insolvenz?
    Ich warne jeden davor, jetzt irgendwelche Verdachtsmomente in Richtung erfolgreiches Marketing zu äußern.

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