Kulturgutschutzgesetz Das bürokratische Monster

Unklare Formulierungen erschweren die Anwendung des neuen Kulturgutschutzgesetzes. In vielen Fällen wird ein legaler Weiterverkauf alter Kunst unmöglich. Händler riskieren mitunter Haftstrafen.
Die Bronze aus Westtibet (15. Jahrhundert) wurde für 48.000 Euro (ohne Aufgeld) im Dezember 2016 bei Van Ham zugeschlagen. Quelle: Van Ham Kunstauktionen
Figur der „Grünen Befreierin“ auf einem Lotossockel.

Die Bronze aus Westtibet (15. Jahrhundert) wurde für 48.000 Euro (ohne Aufgeld) im Dezember 2016 bei Van Ham zugeschlagen.

(Foto: Van Ham Kunstauktionen)

DüsseldorfFür die vorübergehende Einfuhr eines wertvollen Aquarells von George Grosz fühlte sich unlängst der Zoll am Grenzübergang Belgien-Deutschland nicht zuständig. „Wir verkaufen hier nur Maut-Tickets!“, bekam Henrik Hanstein zu hören. Der Chef des Kölner Auktionshauses Lempertz wollte das großformatige Blatt nach Deutschland bringen, um es als eines seiner Toplose der jüngsten Moderne-Auktion zu versteigern. Er möge doch in Köln zum Zoll gehen, wurde Hanstein empfohlen.

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