Kunst Wie Super-Sammler den Markt steuern

Die einen kaufen Kunst wie Aktien, um sie mit Gewinn wieder abzustoßen. Die anderen stehen lieber im Rampenlicht der Auktionen, gründen Museen und genießen die Reputation. Die Schar der reichen Großsammler wächst weltweit.
Ein Blick in das Long Museum West Bund in Schanghai. Gründer ist der chinesische Sammler Liu Yiqian. Quelle: View Pictures/REX
Hingucker in der Ausstellungshalle

Ein Blick in das Long Museum West Bund in Schanghai. Gründer ist der chinesische Sammler Liu Yiqian.

(Foto: View Pictures/REX)

BerlinEs ist eine Binsenweisheit, dass die Superreichen vieler Länder auch Kunstsammler sind. Für die meisten „Billionaire Art Collectors“, wie die angelsächsischen Gazetten sie nennen, ist Kunst Passion, Reputation und Investition zugleich. Die meisten der zwei- bis dreistelligen Millionenbeträge, die in den letzten Jahren Auktionsgeschichte schrieben, sind mit Megasammlern aus Amerika und Asien verbunden. In dem Maße, in dem der Kunstmarkt sich globalisiert hat, ist auch die Schar der Großsammler weltweit gewachsen. Für viele ist die Kunst ein Mittel, den eigenen Namen mit einer Museumsgründung zu verbinden.

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