Kunstmesse Tefaf 2015 Das Einkaufsparadies für Sammler

Es ist Halbzeit auf der Tefaf in Maastricht, der prachtvollsten Kunst- und Antiquitätenmesse der Welt. Die ersten Millionengeschäfte liefen am Eröffnungswochenende. Chinas schwerreiche Sammler fehlen jedoch.
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Faszination für Kunst und praktische Gerätschaften verbindet das Schauwerkzeug von Leonhard Danner. Die Nürnberger Arbeit von 1560 geht in eine amerikanische Privatsammlung.             Quelle: Kunstkammer Georg Laue
Kunstkammerstück

Faszination für Kunst und praktische Gerätschaften verbindet das Schauwerkzeug von Leonhard Danner. Die Nürnberger Arbeit von 1560 geht in eine amerikanische Privatsammlung.            

(Foto: Kunstkammer Georg Laue)

Spektakuläres und Atemberaubendes ist das Salz in der Suppe einer jeden Messe. Das gilt auch für eine hochkarätige Schau wie The European Fine Art Fair (bis 22.3.15), kurz Tefaf (www.tefaf.com) genannt. Erneut zauberte der Londoner Gemäldehändler Dickinson ein Werk von Vincent van Gogh hervor. 

Für etwa zehn Millionen US-Dollar offeriert er das Aquarell „La Moulin d´Alphonse Daudet à Fontvieille“. In diesem Preis-Bereich bewegt sich auch Andy Warhols „Camouflage“-Selbstporträt von 1986. Mit ihm bietet die New Yorker Gallery Van de Weghe Fine Art eines der teuersten zeitgenössischen Werke dieser Messe an. Als Rarität höchsten Ranges aber dürfte das Gesangsbuch „Liesborn Gospels“ aus dem 10. Jahrhundert gelten. Es kostet bei der Pariser Handlung Les Enluminures 6,5 Millionen Euro.

Das erste Wochenende der weltweit größten und immer noch wichtigsten Messe für Kunst und Antiquitäten hat einigen Ausstellern bereits gut Umsätze beschert. Wenige Minuten nach der Eröffnung verkaufte die Pariser Galerie Gradiva für 1,5 Millionen Euro einen Lebzeitenguss der Bronze „Fugit Amor“ von Auguste Rodin aus dem Jahr 1917.

Nicht alle der 274 Tefaf-Aussteller gehen so offen mit ihren Verkäufen um wie der Londoner Gemäldehändler Richard Green. Sowohl an Giovanni Paolo Paninis theatralisch ausgeleuchteter „Innenansicht des Pantheon in Rom“ von 1743 als auch an Alfred Sisleys impressionistischem Gemälde „Le parc de Saint-Cloud“ von 1878 klebt der rote Verkaufspunkt. Der Preis war weiterhin gut zu lesen: jeweils 4,1 Millionen Euro.

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