Neues Buch über Olympia 1936 Tod und Spiele

Die Olympiade 1936 war ein spektakulärer Erfolg der Nazis. Oliver Hilmes schildert das Sportereignis als verstörend flirrendes Festival – mit Ausflügen ins Berliner Nachtleben. Mainstream-Geschichte wie bei Guido Knopp.
Schöner Schein. Quelle: Imago
Aufnahme des Olympischen Feuers

Schöner Schein.

(Foto: Imago)

Die Olympischen Spiele kommen für das Gastgeberland Brasilien zum unpassendsten Zeitpunkt: Die Elite des Landes ist in den milliardenschweren Korruptionsskandal um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras verwickelt. Das einstige Boomland steckt in einer tiefen Rezession. Übergangspräsident Michel Temer regiert, ohne vom Volk gewählt zu sein. An diesem Freitag wird bei der Eröffnung der Olympischen Spiele im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro zwar ein Feuerwerk der guten Laune entzündet. Das Spektakel dürfte die Tristesse aber nur kurz überlagern. Fröhliche Samba-Rhythmen der Feier sind das eine, Fado-Schwermut nach dem Ende der Wettkämpfe ist das andere.

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