New York Preise für asiatische Kunst explodieren

Buddhistische Texte oder reich bemalte Krüge: Die Preise für Kunst aus Asien gehen derzeit in New Yorks Auktionshäusern durch die Decke – zur Überraschung der Experten.
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Ein Installation des südkoreanischen Künstlers Myeongbeom Kim: Asiatische Kunst ist momentan hoch im Kurs. Quelle: dpa
Art Basel 2015

Ein Installation des südkoreanischen Künstlers Myeongbeom Kim: Asiatische Kunst ist momentan hoch im Kurs.

(Foto: dpa)

New YorkZur Überraschung sogar der Auktionshäuser selbst sind die Preise für asiatische Kunst am Donnerstagabend (Ortszeit) in New York explodiert. Sowohl Sotheby's als auch Christie's meldeten Umsätze, die zum Teil 140 Mal so hoch wie geschätzt waren. Die Versteigerung eines buddhistischen Textes ging über 31 Minuten – normalerweise hat ein Stück nach ein bis zwei Minuten sein Höchstgebot erreicht.

Dabei ging es um eine 600 Jahre alte Sammlung buddhistischer Texte. Sotheby's hatte 100.000, höchstens 150 000 Dollar dafür veranschlagt. Zuletzt wurden es mehr als 14 Millionen (13,2 Millionen Euro). 15 Interessierte hatten mitgeboten, zuletzt waren noch vier Bieter aus den USA und China übrig. Das Stück ging schließlich an den chinesischen Milliardär Liu Yiqian.

Am selben Abend ging bei Christie's ein mehr als 200 Jahre alter reich bemalter Krug für 509 000 Dollar weg – die Experten hatten mit nicht mehr als 5000 Dollar gerechnet. Auch viele andere Objekte gingen für ein Vielfaches des Preises an die Käufer.

  • dpa
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