Otto Piene Aufstieg der Himmelskörper

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Anziehende Marktpreise
Assistenten leisten Hilfestellung beim Aufstieg der Himmelsskulpturen von Otto Piene. Foto: Soeren Stache Quelle: dpa

Assistenten leisten Hilfestellung beim Aufstieg der Himmelsskulpturen von Otto Piene. Foto: Soeren Stache

(Foto: dpa)

Der Kunstmarkt hat Piene immer weniger stark umarmt als andere Zero-Gestalten. Von den Preisen des 1961 zur Zero-Bewegung gestoßenen Günther Uecker ist er weit entfernt. Erst in jüngster Zeit hat sich sein Marktwert gesteigert. Ausgangspunkt war die 2010 von Sotheby's in London abgehaltene Auktion der Zero-Sammlung Lenz, in der ein konzentrisches Rauchbild von 1961, das auf 35.000 bis 45.000 Pfund geschätzt war, auf 223.250 Pfund stieg.

In den deutschen Frühjahrsauktionen in Berlin, Köln und München kamen zahlreiche Werke auf Leinwand und Papier unter den Hammer, von denen charakteristischerweise nicht die frühen utopischen, sondern die späteren farbintensiven Arbeiten die höchsten Preise (in diesem Fall bis 56.000 Euro) einspielten. Jenseits der kuranten Kunst ist der wirkliche Künstler noch zu entdecken.

Beide Ausstellungen laufen bis 31. August 2014 in der Neuen Nationalgalerie von 22 bis 3 Uhr, in der DB-Kunsthalle 10 bis 20 Uhr. Reprint der Piene-Publikation „More Sky“ von 1973 für 29,80 Euro

"Sky Art-Event" am 9. August 2014 in der Langen Foundation, Raketenstation Hombroich, ab 16 Uhr

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