Robert Shiller zur Verhaltensökonomie Die Kunst, Narren zu verführen

Robert Shiller schreibt in seinem neuen Buch über die Praxis des Tricksens und Täuschens – und verrät sein nächstes großes Ziel: Er will Erkenntnisse der Verhaltensökonomie in volkswirtschaftlichen Modelle integrieren.
Im freien Markt manipulieren die Konzerne den Menschen. Quelle: ap

Im freien Markt manipulieren die Konzerne den Menschen.

(Foto: ap)

DüsseldorfDie Welt der Verhaltensökonomen ist eine Welt der guten Absichten. In einer solchen Welt helfen wohlmeinende Regierungen Menschen durch gezielte Anreize, bessere Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel, das Rauchen aufzugeben, weniger Fettes und Süßes zu essen und rechtzeitig zu beginnen, für das Alter vorzusorgen. Die Idee des sanften Paternalismus, der nicht mit gesetzlichen Vorschriften und Verboten, sondern mit auf psychologischen Erkenntnissen beruhenden Anreizen arbeitet, ist unter dem Schlagwort „Nudge“, Englisch für „Stups“, populär geworden. Der Bestseller gleichen Titels von Richard Thaler und Cass Sunstein inspirierte die Einrichtung von „Nudge-Einheiten“ in Regierungen weltweit.

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