Bayerischer Fernsehpreis Schauspielpreise für Sawatzki und Lau

In München ist am Abend der bayerische Fernsehpreis verliehen worden. Die Preise für die besten Schauspieler gingen an Andrea Sawatzki und Frederick Lau, Iris Berben wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
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Bayerischer Fernsehpreis 2011
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Die ohnehin schon umfangreiche Trophäensammlung der Schauspielerin Iris Berben ist um eine weitere Auszeichnung reicher. Die 60-Jährige wurde beim Bayerischen Fernsehpreis von Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk geehrt.

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Richard Ladkani (r.) und Volker Tittel räumten den Fernsehpreis für ihren Dokumentarfilm "Der Vatikan - Die verborgene Welt" ab.

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Hier freut sich der ehemalige Viva- und MTV-Moderator Markus Kavka über seine Auszeichnung. Der 43-Jährige moderiert auf Kabel 1 die Sendung "Number One", in der er internationale Stars der Musikszene vorstellt. Den Preis errang er letztlich mit einem Portrait über Ozzy Osbourne.

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Lisa Wagner erhielt den Fernsehpreis in der Kategorie Serien und Reihen für ihre Rolle im ARD-Tatort "Nie wieder frei sein".

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Bei den Männern war Henning Baum in derselben Kategorie erfolgreich. Der Schauspieler wurde für seine Rolle in der Sat.1-Serie "Der letzte Bulle" geehrt.

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Einen Sonderpreis erhielt die Krisenreporterin Antonia Rados für ihre Berichterstattung im Nahost-Konflikt. Zur Einführung der bekannten Journalistin trug der Moderator Marco Schreyl eine kugelsichere Weste auf die Bühne.

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Einer der Regiepreise ging an Hermine Huntgeburth für ihre Literaturverfilmung "Neue Vahr Süd".

MünchenSie hat geahnt, dass sie die Emotionen überkommen - und deshalb Ihre Dankesworte aufgeschrieben: Für den Blauen Panther als Ehrenpreis für ihr Lebenswerk dankte Iris Berben am Freitagabend in Münchner Prinzregententheater mit einer nachdenklichen Rede - und tränenerstickter Stimme. Sie nahm die Auszeichnung aus den Händen des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) entgegen - und wurde vom stehenden Publikum mit Applaus gefeiert. Seehofer lobte die 60-Jährige als eine „Ikone des deutschen Fernsehens“ und Meisterin ihres Fachs. Ausdrücklich würdigte er zudem das Engagement Berbens für Völkerverständigung.

Freudensprünge gab es dagegen bei Andrea Sawatzki, die als beste Schauspielerin in der Kategorie Fernsehfilm ausgezeichnet wurde. „Ich wollte den Preis immer haben“, gestand die gebürtige Bayerin, „jetzt habe ich ihn und nehme ihn mit heim nach Berlin“, sagte sie strahlend. Sawatzki, die sich gegen Rosalie Thomass und Katja Riemann durchsetzte, erhielt die Auszeichnung für ihre Leistung in „Bella Vita“ (ZDF neo). Bester Schauspieler in der Kategorie Fernsehfilm wurde Frederick Lau als „Frank“ in „Neue Vahr Süd“ (ARD) und stach damit Matthias Habich und Matthias Koeberlin als Mitnominierte aus.

Als beste Darsteller in der Kategorie Serien und Reihen setzten sich Lisa Wagner (ARD-„Tatort: Nie wieder frei sein“) und Henning Baum (Sat.1, „Der letzte Bulle“) durch. Mit ihrem Geständnis, dass sie sich zu der Panther-Feier früher jahrelang nur ans Buffet eingeschlichen habe und erstmals in den Saal durfte, sorgte Wagner für Lacherfolge. Gleich beim ersten Mal erhielt sie nun den Preis in Form des Porzellan-Panthers aus der Manufaktur Nymphenburg.

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