Gottschalks Abschied „Zur Not werde ich Rentner in Malibu“

Ein letztes Mal Smalltalk auf dem Sofa, dann ist es vorbei. Thomas Gottschalk moderierte gestern zum letzten Mal „Wetten, dass..?“. Im Interview spricht er über die Nachfolgediskussion - und seine Zukunftspläne.
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Moderator Thomas Gottschalk Quelle: dapd

Moderator Thomas Gottschalk

(Foto: dapd)

BerlinSollte seine neue Show nicht funktionieren, hat Gottschalk schon einen „Plan B“ als „Rentner in Malibu“. Die Diskussion um seine Nachfolge bei „Wetten, dass..?“ amüsiere ihn, eine Rückkehr wie 1993 schon einmal zu Deutschlands größter Show schließt er aber aus.

Wenn Sie das Jahr Revue passieren lassen, haben Sie manchmal gedacht: Die Nachfolgediskussion um „Wetten, dass..?“ bis zur Absage Hape Kerkelings könnte der Sendung so sehr Schaden zufügen, dass Sie besser selbst am Ruder bleiben sollten?

Gottschalk: „Nein, die ganze Diskussion amüsiert mich eher. Seit Jahren lese ich wechselweise, dass ich es hinter mir habe oder dass die Sendung ohnehin am Ende ist. Jetzt wollen die einen, dass ich weiter mache, und die anderen reden sich die Köpfe heiß, wer denn diesen Unterhaltungsdampfer durch eine Zukunft steuern könnte, die man ihm eigentlich gar nicht mehr zugetraut hat.“

Tut es „Wetten, dass..?“ gut, als bewährtes, aber auch alt hergebrachtes Format mit neuer Moderation gegen die beinharte Konkurrenz wie Dieter Bohlens „Supertalent“ antreten zu müssen, das inzwischen für viele jünger Zuschauer eine Lagerfeuerfunktion übernommen hat, wie sie auch „Wetten, dass..?“ für sich beansprucht?

Gottschalk: „Ich habe es am eigenen Leibe erlebt, dass „Wetten, dass..?“ nicht mehr automatisch erfolgreich ist. Das waren wir fast 30 Jahre, wovon ich 24 genießen durfte - ein Geschenk, das keinem Moderator mehr in den Schoß fallen dürfte. Aber die Zeiten, wo die Konkurrenz vor uns gekniffen hat, sind seit langem vorbei. Während die aber völlig neue Sehgewohnheiten schaffen und gnadenlos die Dramaturgie hochjazzen, sind wir fast immer noch so harmlos wie zu Beginn. Und den Versuch, dem Ganzen mehr Drive zu geben, mussten wir nach dem Unfall mit Samuel Koch selbstverständlich ganz schnell wieder bleiben lassen.“

Viele Namen sind als mögliche Nachfolger gehandelt worden. Wer würde Ihnen passen?

Gottschalk: „Was den Namen eines möglichen Nachfolgers betrifft, werde ich mich vornehm zurückhalten. Helmut Schmidt würde auf jeden Fall Herrn Steinbrück empfehlen.“

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13 Kommentare zu "Gottschalks Abschied: „Zur Not werde ich Rentner in Malibu“"

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  • ihr seid doch alle jammerlappen und neidhammel.der tg kann an jedem ort der welt leben,geld hat der genug

  • Sendung sofort einstellen, ist viel zu pollitisch! Stattdessen mehr Stadl und Marschmusik!!

  • Der nützliche GEZ-Theo-Lingen tritt ab. WÄhrend der Kriegsjahre in Deutschland gab es immer die grössten Quatsch-Sendungen zum Ablenken der Deutschen. Gottschalk hat endlich fertig.

  • Ich hatte diesem drittklassigen Clown Mal angeboten darauf zu wetten, dass ich seinen Blödsinn mir nicht antue. Die Wette wollte der offenbar nicht annehmen, denn er hat nicht reagiert.

  • Sich aus Zwangsgebühren fürstlich bezahlen lassen und dann sein Einkommen zu einem viel niedrigen Steuersatz in den USA versteuern. Ich sage nur: Pfui und nochmals Pfui!!!

  • verpiss dich einfach.
    die welt musste deine unzulänglichkeiten schon zu lange ertragen.

  • @ R2D2:


    Neee für unseren Freund Zeitzeuge ist Wetten dass.. nicht braun genug ;-)

  • Dann ist es ja genau das richtige, für dich mein Freund !

  • wenn ich nur daran denke, dass er für sein dummes Geschwätz 100.000 Euro GEZ-Gebühren bekommt und weit von den großen Entertainern (Frankenfeld, Juhnke, Kulenkampf,etc.) entfernt liegt, dann ärgere ich mich immer wieder, dass ich GEZ-Gebühren bezahlen muss!

  • „Zur Not werde ich Rentner in Malibu“
    Für die Aussage sollte man ihm die Staatsbürgerschaft aberkennen.

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