„Grand Central of the West“ Dieser neue Bahnhof soll San Francisco vor dem Verkehrskollaps retten

Am 12. August eröffnet das „Salesforce Transit Centre“ in San Francisco. Durch den neuen Bahnhof soll sich die chaotische Verkehrslage verbessern.
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San Francisco: So sieht der neue Hightech-Bahnhof aus
„Salesforce Transit Centre“

Der neue Bahnhof wird in Anspielung auf New Yorks Knotenpunkt „Grand Central“ auch „Grand Central of the West“ genannt. (Bild: Screenshot abc)

DüsseldorfSan Franciscos neuer Bahnhof ist fast fertig: Ab dem 12. August soll das „Salesforce Transit Centre“ in Betrieb genommen werden. Der 2,1 Milliarden teure Neubau erstreckt sich über fünf Häuserblöcke südlich vom Finanzzentrum der kalifornischen Metropole.

Das futuristische, weiß gehaltene Gebäude beherbergt ein großes Busterminal, Parkflächen für Autos und Fahrräder und einen unterirdischen Bahnhof. Ob der geplante Hochgeschwindigkeitszug aus Los Angeles auch den Bahnhof in San Francisco anfahren wird, hängt derzeit noch von der Finanzierung des Projekts ab.

Eine eigene Hängebrücke führt aus dem Terminal zur Bay Bridge, die ins benachbarte Oakland führt – damit können die Busse den notorischen Stau San Franciscos zumindest zum Teil umfahren. Auf dem Dach schließlich befindet sich ein zwei Hektar großer Park mit Bäumen und Palmen, der durch kleine Brücken mit umliegenden Gebäuden verbunden sein wird.

Den neuen Bahnhof, der in Anspielung auf New Yorks Knotenpunkt „Grand Central“ auch „Grand Central of the West“ genannt wird, hat San Francisco dringend nötig. Denn einerseits ist das Gebiet um die Großstadt, die Bay Area, einer der weltweit wichtigsten Standorte von Tech-Giganten. Hier sind Konzerne wie Google, Apple, Amazon, Facebook, Ebay und viele mehr angesiedelt.

Der Verkehr steht jedoch im krassen Gegensatz zur innovativen Firmenlandschaft. Wer moderne Straßenbahnen oder elektrische Busse erwartet, wird enttäuscht: Mit Autos verstopfte Straßen und endloser Stau bestimmen das Straßenbild in der Bay Area. In manchen Städten des Silicon Valley gibt es nicht einmal Busse – alte Dieselloks schnaufen noch immer durch die Ortschaften. Zwar gibt es Fahrradstrecken, doch diese werden nur wenig genutzt.

So wurden San Francisco und das benachbarte Oakland jüngst vom Finanzunternehmen „Wallethub“ zur zweit- und drittschlimmsten US-Stadt für Autofahrer ernannt. Nur in Detroit ist das Autofahren noch stressiger. Immerhin konnte die Bay Area ein wenig aufholen: 2017 landeten San Francisco und Oakland in dem Ranking noch auf den letzten Plätzen.

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