Müde und schlapp im Urlaub Jeder Vierte leidet unter Problemen

Stress durch Entspannung? Viele Berufstätige fühlen sich im Urlaub müde und krank. Besonders Workaholics fällt es oft schwer, sich zu entspannen. Experten raten: weniger Stress, mehr Bewegung – und vor allem Erholung.
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Wer dauerhaft im Stress lebt, wird in Entspannungsphasen anfälliger für Infektionen. Quelle: dpa
Entspannungsstress

Wer dauerhaft im Stress lebt, wird in Entspannungsphasen anfälliger für Infektionen.

(Foto: dpa)

DresdenMan fühlt sich müde und abgespannt, bisweilen sogar richtig krank – und das im Urlaub. Bei etwa jedem Vierten führt das Umschalten vom Job auf den Ferienmodus zu Problemen, wie die Krankenkasse Barmer GEK am Dienstag in Dresden berichtete. Gerade beruflich stark engagierte Menschen seien von der sogenannten Freitzeitkrankheit betroffen. „Am ersten Urlaubstag abrupt von 100 auf Null runterschalten kann zu Problemen führen, genauso wie ein Extremstart in ein Urlaubsmarathonprogramm von Sightseeing-Touren, sportlicher Extrembelastung und überreichlichem Essen“, erklärte Barmer-Expertin Ursula Marschall.

Workaholics und Perfektionisten seien besonders häufig betroffen. „Wer sich ständig zuviel Arbeit aufbürdet, sich für alles verantwortlich fühlt, Angst vor Fehlern hat und nicht ‚Nein‘ sagen kann, lebt im Dauerstress“, erklärte Marschall. Wenn Körper und Immunsystem immer auf Hochtouren arbeiten, werden permanent Stresshormone ausgeschüttet. Es kommt zu einer dauerhaften Anspannung und Nervosität, die zusätzlich auch den Blutdruck in die Höhe treibt. Lässt dann die Anspannung im Urlaub plötzlich nach, fährt auch das Immunsystem herunter und der Betroffene wird anfälliger für Infektionen.

Das ABC des Urlaubers
Airbnb'S Value Estimated At $10 Billion After New Round Of Investments
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A – Airbnb

Private Unterkunft statt unpersönliches Hotel - das ist das Motto Millionen Reisender, die dieses beliebte Computerreservierungssystem aus Kalifornien nutzen.

mare TV
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B – Berge

Der alte Grundkonflikt der Urlaubsplanung heißt Berge oder Meer. Alpen oder Adria? Schwarzwald oder Ostsee? Sozusagen Wandern und Skifahren gegen am Strand liegen und Baden. Nur in Neuseeland hat man beides, wie das Foto zeigt.

Urlaubs-ABC
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C – Couchsurfing

Noch persönlicher als Airbnb - ein boomendes Gastfreundschaftsnetzwerk, mit dem man sich via Internet bei Privatleuten einlädt oder selbst die Welt zu Besuch bekommt.

Norovirus grassiert auch in Berlin
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D – Durchfall

Entschuldigung, unappetitliches Thema, aber die negative Seite mancher Reise soll nicht ganz verdrängt werden. Zum Glück gibt es Medikamente, wenn man etwas nicht vertragen hat.

Treffen der EU-Finanzminister
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E – Euro

Früher war Europa ein Kontinent voller Schlagbäume und Währungswirrwarr - trotz aller Krisen: die Gemeinschaftswährung ist ein Gewinn. Dasselbe Geld von Madrid bis Helsinki.

Sommer auf Mallorca
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F – Fremdschämen

Für viele Deutsche gehört es im Urlaub dazu, sich grundsätzlich für andere Deutsche zu schämen. Man will möglichst einziger und bester Repräsentant des Landes sein.

huGO-BildID: 34978890 A Lufthansa Airbus A380 sits at a gate at Pudong International airport in Shanghai on February 3, 2014. The European aircraft
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G – Gate

„Go To Gate...“ - so verheißungsvoll beginnt am Flughafen der Weg zum Flugzeug - und der kann lang sein. Moderne Airports wirken oft nur noch wie Einkaufszentren mit Fluganschluss.

Die Expertin empfiehlt daher, das Handy oder Tablet im Urlaub häufiger ausgeschaltet zu lassen. Wenn überhaupt, sollten nur einmal täglich die Mails gecheckt werden. Zudem könne progressive Muskelentspannung und Yoga bei der Einstimmung auf den Urlaub helfen, genauso wie Strandvolleyball, Schwimmen, Musik hören oder Lesen.

In den Wanderurlaub ohne Schuldenberg
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Panorama mit Wanderern: Das Wandern ist der Deutschen Lust. Nach einer aktuellen Studie des deutschen Wanderverbands gehen 69 Prozent der Bevölkerung der Bundesrepublik regelmäßig wandern. Wandern gilt als gesund und Bewegung kann nie schaden.

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Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Versicherung „Cosmos Direkt“ ergab, dass 32 Prozent aller Deutschen ihren Sommerurlaub in der Heimat verbringen. Die Deutschen verbringen ihre Sommerferien am liebsten im eigenen Land. Im Trend liegen Outdoor-Urlaube und Wandern: Fast jeden Siebten zieht es in die Berge. In dieser Bildergalerie erfahren Sie, was Wanderfreunde bei ihren Touren beachten sollten, damit die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt.

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Wer außerhalb Deutschlands einen Wanderurlaub plant, sollte sich gerade bei kostspieligen Buchungen mit einer Reiserücktritt- und Abbruchversicherung schützen. Wer kurz vor Abreise krank wird oder aus unvorhersehbaren Gründen vorzeitig nach Hause muss, kann mit dieser Police finanziellen Ausfällen vorbeugen. Auch eine Reisekrankenversicherung sollte bei Wanderreisen ins Ausland zur Standardausrüstung gehören.

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Wanderer mit Nordic-Walking-Stöcken und Rucksäcken: Was in den Wanderrucksack gehört, hängt von der Länge und Beschaffenheit der jeweiligen Wanderroute ab. Eminent wichtig sind passendes Schuhwerk, Funktionskleidung und ein Smartphone für den Notfall.

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Wanderer bei der Routenplanung: Insbesondere Neulinge sollten darauf achten, dass sie für den Anfang keine allzu ambitionierte Route auswählen. Internetseiten wie „Wanderkompass.de“ bieten Pläne für verschiedene Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Hier finden sowohl Wanderneulinge als auch Berg-Profis die passende Strecke für die nächste Wandertour.

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Wanderer mit Karte: Smartphones und GPS-Geräte helfen bei der Navigation. Für Smartphones bieten verschiedene Anbieter eine Wander-App an. GPS-Geräte helfen Wanderern, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Doch auch wenn die Technik in der Regel recht zuverlässig ist, sollte die gute alte Wanderkarte nicht zu Hause bleiben. Sie zeigt immer den Weg, egal wie gut der Empfang oder wie voll der Akku ist.

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Ein Holzschild fordert Wanderer zur umweltschonenden Müllentsorgung auf: Menschenmassen können Wandergebiete gefährden. Wenn viele Menschen in der Natur unterwegs sind, steigt die Belastung für die Umwelt. Jeder Wandertourist kann dazu beitragen, die Auswirkungen zu reduzieren: In Naturschutzgebieten sollte man die markierten Wege nicht verlassen, wilde Tiere in Ruhe lassen und keinen Müll in der Natur entsorgen.

  • afp
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