Wetterphänomen US-Ostküste droht schwerer Sturm

Ärger und Gefahr für Amerikareisende: In Chicago sind bereits 500 Flüge ausgefallen, weil Wind in Orkanstärke aufkam. Doch das Unwetter scheint noch nicht überstanden zu sein - es zieht jetzt Richtung Ostküste weiter
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Arbeit an gefällten Strommasten: Von der Heftigkeit überrascht. Quelle: DAPD

Arbeit an gefällten Strommasten: Von der Heftigkeit überrascht.

HB CHICAGO. Eine heftige Sturmfront mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde ist über den Mittleren Westen der USA hinweggefegt. Auf dem O'Hare-Flughafen von Chicago fielen etwa 500 Flüge aus, viele Maschinen hatten Verspätung. Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt.

Nach Angaben von Meteorologen handelte es sich um ein ungewöhnlich großes Sturmtief. Der niedrige Luftdruck habe dem eines Hurrikans der Kategorie 3 entsprochen, allerdings habe der Sturm nicht die zerstörerische Kraft eines derartigen Hurrikans entwickelt.

"Wenn es kälter wäre, hätten wir einen Blizzard gehabt", sagte David Imy von der US-Wetterbehörde NOAA. In Wisconsin, Indiana, Illinois, Ohio und der Region St. Louis hatten vorübergehend 145 000 Haushalte keinen Strom.

Das Unwetter erstreckte sich am Dienstag von Nord- und Süd-Dakota bis hin zu den Großen Seen. Es bewegte sich am Nachmittag (Ortszeit) in Richtung Ostküste. Die Meteorologen schlossen nicht aus, dass die Stürme, die sich gegen Abend abschwächten, am Mittwoch erneut an Stärke zulegen könnten.

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