Einstiges Bond-Girl Schauspielerin Karin Dor gestorben

An der Seite von Sean Connery wurde sie als James-Bond-Schönheit berühmt. Karin Dor brillierte vor allem in der Rolle der verfolgten Unschuld. Im Alter von 79 Jahren ist sie nun gestorben.
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Die Schauspielerin ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Quelle: dpa
Karin Dor

Die Schauspielerin ist im Alter von 79 Jahren gestorben.

(Foto: dpa)

MünchenDie Schauspielerin Karin Dor ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Sie starb am Montagabend nach mehreren Stürzen in einem Pflegeheim, wie die Komödie im Bayerischen Hof in München am Mittwoch mitteilte. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet. Dor ist Millionen Zuschauern als Bond-Girl in „James Bond 007 – Man lebt nur zweimal“ bekannt, sie war das einzige deutsche Bond-Girl. Außerdem war Dor in mehreren Karl-May-Verfilmungen zu sehen.

1938 wurde sie in Wiesbaden als Kätherose Derr geboren. Ihre Karriere begann früh. Als Jugendliche erhielt sie ihre erste kleine Rolle in „Rosen-Resli“. In dem Spielfilm von 1954 hatte sie einen einzigen Satz zu sprechen: „Himmlisch, Frau Chefin, einfach himmlisch!“

Karin Dor brillierte besonders in der Rolle „der verfolgten Unschuld, der grundlos Verdächtigten und der schutzbedürftigen Schönheit – eine Idealbesetzung für die Edgar-Wallace-Krimis und Karl-May-Verfilmungen“, wie es im Munzinger-Archiv heißt.

Das sind die Frauen von 007
Geheimnisvoll
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Lea Seydoux and Monica Bellucci (rechts) posieren in London bei der Weltpremiere des neuen Bond-Films.

Monica Bellucci, Daniel Craig, Lea Seydoux
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Bond-Darsteller Daniel Craig lässt sich bei jeder Gelegenheit mit seinen „Bond-Girls“ Léa Seydoux und Monica Bellucci fotografieren. Mit 51 Jahren ist Bellucci (links) die bisher älteste Liebschaft des Kult-Agenten. „Eine James-Bond-Lady zu sein ist etwas Kultiges“, sagte die Italienerin.

Ms. Moneypenny
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Der neue, zweieinhalbstündige Bond-Thriller nimmt die Zuschauer mit nach London, Rom, Mexiko-Stadt, Marokko und Österreich. Regie hat wie schon bei „Skyfall“ der Brite Sam Mendes geführt. „Ich bin sehr aufgeregt, den Film zu sehen“, sagte Naomie Harris, die Eve Moneypenny spielt. Vom Gedränge auf dem Teppich zeigte die 39-Jährige sich schwer beeindruckt: „Es ist eine Premiere wie keine andere, es ist riesig und großartig.“

Weltpremiere
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Die Weltpremiere in London wurde im ganz großen Stil gefeiert: Bond-Musik aus den Lautsprechern, Bond-Szenen auf großen Leinwänden und herausgeputzte Stars auf dem roten Teppich. In Deutschland kommt der 24. Film der offiziellen Bond-Reihe erst am 5. November in die Kinos, in Großbritannien und Irland lief er gleichzeitig mit der Weltpremiere an.

Drei Bond-Frauen
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Monica Bellucci, Lea Seydoux und Naomi Harris: Das Thema des neuen Bond-Films könnte aktueller kaum sein: Mit C taucht ein mächtiger Bürokrat auf der MI6-Bildfläche auf, der nicht an Doppelnull-Agenten mit der Lizenz zum Töten glaubt, sondern an Kontrolle durch totale, international vernetzte Überwachung. Das klingt verdächtig nach NSA und GCHQ, und genau das soll es auch.

Ex-Girl
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Mit dabei in London war auch das ehemalige Bond-Girl Kristina Wayborn. Die ehemalige Miss Schweden wurde durch ihre Rolle als Magda in „Octopussy“ (1983) international bekannt.

Ex-Girl
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Auch mal wieder auf dem roten Bond-Teppich: 1987 wurde Maryam d'Abo mit einer Hauptrolle in dem Bond-Film „Der Hauch des Todes“ („The Living Daylights“) an der Seite von Timothy Dalton international bekannt.

1967 wurde sie dann international als James-Bond-Schönheit Helga Brandt an der Seite von Sean Connery bekannt. In dem Film stirbt sie einen schrecklichen Tod – sie wird von Piranhas gefressen.

Danach bekam sie ein Angebot von Alfred Hitchcock, der sie als heißblütige Kubanerin für den Spionagethriller „Topas“ (1969) engagierte.

Ihre Scheidung von Harald Reinl – Regisseur der Winnetou-Filme – sowie eine Krebserkrankung warfen Dor zurück. Im US-Fernsehen sah man sie dann 1970 in der Krimi-Serie „Der Chef“.

Zuletzt wirkte sie in zwei Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen in den Jahren 1997 und 2000 mit. Im Drama „Ich bin die Andere“ von 2006 spielte sie eine alkoholkranke Mutter, deren Tochter (Katja Riemann) unter einer Persönlichkeitsspaltung leidet.

  • dpa
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