Filmregisseur Tom Tykwer „Ein guter Film hat wenig mit seiner Herkunft zu tun“

Tom Tykwer dreht längst mit internationalen Stars, fühlt sich aber in Berlin am wohlsten. Der Regisseur über exzentrische Kollegen, seine neuen Projekte – und darüber, wie man eine 100-Millionen-Dollar-Produktion stemmt.
„Teuerster europäischer Film? Mit solchen Superlativen habe ich nichts zu tun – das ist doch olympischer Quatsch.“ Quelle: Andreas Chudowski für Handelsblatt
Regisseur Tykwer

„Teuerster europäischer Film? Mit solchen Superlativen habe ich nichts zu tun – das ist doch olympischer Quatsch.“

(Foto: Andreas Chudowski für Handelsblatt)

BerlinBerlin-Charlottenburg: Gleich neben dem „Café Einstein“ befindet sich die Villa der Produktionsfirma X Filme – hohe Räume, knarzendes Parkett, alte Westberliner Herrlichkeit. Im Atrium vor dem hauseigenen Kino hängen Plakate zu „Ein Hologramm für den König“. Tom Tykwer, 50, groß, schlank, grüßt mit festem Händedruck. In seinem neuen Film spielt Tom Hanks einen US-Manager, der in Saudi-Arabien eine High-Tech-Telefonanlage verkaufen soll und in einer kafkaesken Umgebung grandios scheitert. Hanks spielt nicht nur die Hauptrolle, wie schon in Tykwers „Cloud Atlas“ – den neuen Film hat er auch koproduziert. Angefangen hat Tykwers Erfolgsgeschichte vor knapp 18 Jahren.

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