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25 Jahre Deutsche Einheit Die Entdeckung der großen Freiheit

Die deutsche Wiedervereinigung sprengte alle Grenzen: finanzielle, politische und auch geschichtliche. 25 Jahre später staunen jüngere Ökonomen, dass die Einheit nach dem Primat der Politik sogar wirtschaftlich gelang.
15.09.2015 - 17:12 Uhr
Die Wirtschaftskraft des Ostens liegt immer noch deutlich unter der des Westens. Quelle: dpa
Einheitsfeier vor dem Reichstag am 3. Oktober 1990

Die Wirtschaftskraft des Ostens liegt immer noch deutlich unter der des Westens.

(Foto: dpa)

Berlin Es war eine der am schärfsten bewachten Demarkationslinien zwischen Ost und West, zwischen der kommunistischen und der nichtkommunistischen Welt: die Grenze zwischen Ungarn und dem neutralen Staat Österreich. Doch am 2. Mai 1989 geschah das Unerhörte: Völlig überraschend bauten die Ungarn die Grenzanlagen ab. Die Botschaft wurde von allen verstanden und eilte als Signal sofort um die ganze Welt: der Eiserne Vorhang war am Ende. Eine ganz normale Staatsgrenze trat an die Stelle.

Seit einem Vierteljahrhundert ist Deutschland wieder vereint. Bis zum Tag der Deutschen Einheit berichtet das Handelsblatt jeden Dienstag sowie in der Wochendausgabe 3. Oktober in einer Serie über das Zusammenwachsen von Ost und West.
Handelsblatt-Serie

Seit einem Vierteljahrhundert ist Deutschland wieder vereint. Bis zum Tag der Deutschen Einheit berichtet das Handelsblatt jeden Dienstag sowie in der Wochendausgabe 3. Oktober in einer Serie über das Zusammenwachsen von Ost und West.

Ungarn, das sich heute rabiat für das Hochziehen von Grenzen, Mauern und Stacheldrähten einsetzt, ermöglichte mit der Grenzöffnung den Fluchtwilligen der DDR den Weg in den Westen. Auch damals führte die Fluchtroute von Budapest über Österreich bis München. Schnell bröselten die Blöcke unter dem Ansturm der Unzufriedenen und den materiellen Katastrophen der sozialistischen Staaten.

Geheimtreffen zwischen Kohl, Genscher & Nemeth

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