3,11 Millionen Arbeitslosigkeit so gering wie seit 21 Jahren nicht

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar um 26.000 auf 3,11 Millionen gestiegen. Das ist die geringste Arbeitslosigkeit in einem Februar seit 21 Jahren.
Update: 29.02.2012 - 11:01 Uhr 30 Kommentare
Ein Arbeiter poliert einen Schiffsantrieb. Der deutsche Arbeitsmarkt präsentiert sich in guter Verfassung. Quelle: dpa

Ein Arbeiter poliert einen Schiffsantrieb. Der deutsche Arbeitsmarkt präsentiert sich in guter Verfassung.

(Foto: dpa)

NürnbergDer klirrend kalte Wintereinbruch im Februar hat die Situation auf dem Jobmarkt nur leicht verschlechtert - denn vielerorts musste die Arbeit etwa auf dem Bau oder in Gärtnereien ruhen. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist wie für die Jahreszeit üblich nur geringfügig auf 3,11 Millionen gestiegen. Das seien 26.000 mehr gewesen als im Januar, aber 203.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Das ist die geringste Arbeitslosigkeit in einem Februar seit 21 Jahren.

Die Arbeitslosenquote stieg im Monatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. „Die Arbeitslosigkeit ist allein aufgrund des frostigen Winterwetters gestiegen“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hätten weiter deutlich zugenommen, sagte Weise über diese wichtigen Indikatoren.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland
von Juli 2012 bis Juli 2013

in Millionen


„Der Arbeitsmarkt zeigt sich in der aktuellen konjunkturellen Schwächephase robust“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen blieb die Arbeitslosenzahl nach BA-Berechnungen unverändert. Von Reuters befragte Banken-Volkswirte hatten einen weiteren saisonbereinigten Rückgang um 5000 erwartet.

Die Zahl der Erwerbstätigen war nach den jüngsten Daten vom Januar binnen Jahresfrist um 611.000 auf 41,09 Millionen gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Dezember bei 28,75 Millionen, was einem Zuwachs von 718.000 im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Diese regulären Stellen entstanden laut BA in allen Bundesländern und in den meisten Branchen, vor allem dem verarbeitenden Gewerbe, den wirtschaftlichen Dienstleistungen sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Im Februar wurden rund 473.000 Mitarbeiter gesucht, das sind 56.000 mehr als im Vorjahr. Besonders gefragt sind nach BA-Informationen derzeit Fachleute für Mechatronik, Elektro, Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau, Logistik sowie Gesundheit.

Dass der Anstieg der Arbeitslosenzahl in erster Linie dem Wetter geschuldet ist, zeigt auch der saisonbereinigte Wert: Er lag im Februar unverändert bei 2,866 Millionen. Dabei gab es allerdings regionale Unterschiede: Im Westen nahm die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 7000 zu, im Osten hingegen um 7000 ab.

  • rtr
  • dapd
  • dpa
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30 Kommentare zu "3,11 Millionen: Arbeitslosigkeit so niedrig wie seit 21 Jahren nicht mehr"

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  • Guten Morgen........

    und jetzt kommen wieder ca. 11.000 Arbeitslose dazu......die "eigenen Leute" in die Arbeitslosigkeit schicken.....aber Milliardenhilfe für Griechenland......
    Moralisch für mich ein No Go......

  • Rudolph, Acun
    Erbärmliche Figuren wie Sie zeigen in aller Deutlichkeit
    die Sozialisierungs-Ergebnisse unseres
    "SCHMAROTZERUNTERSTÜTZENDERUMVERTEILERSTAAT" (SUUS)!

    Unsere Gefälligkeits-Demokratie (Korrupte Wähler wählen
    korrupte Politiker) wird mit der Killerphrase der "Sozialen Gerechtigkeit" weiterhin die ideologische und reale Basis für alle Schmarotzer liefern.
    Die "Political Correctness" aller naiven Gutmenschen
    und cleveren Ideologen sorgen einerseits dafür, daß plumper Diebstahl unter der Maske der "Gerechtigkeit" nicht so benannt werden darf, und andererseits,daß eine Gesellschaft, deren großer moralischer Wert die (freiw- willige) Solidarität darstellt, sicher zerstört wird.
    Alle, die noch Verstand haben und eine persönliche Ver-
    antwortung tragen wollen, müssen sich gegen diese
    a-sozialen Figuren wehren!
    Rudolph, Ihr Loblied auf die Linke ist Klasse! Mit ih-
    rem Winkeladvokat Gisy, der lieben Frau Lötsch und Porsche-Ernst haben die kleinen Schmarotzer große Vor-
    bilder!



  • Das ist doch alles Propaganda um das Volk ruhig zu halten. Uns geht es doch soooo gut.

    Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.

    Kommt euch das nicht bekannt vor?

  • @Politikmafiagegner: von der Sorte kenne ich auch welche, 100%ig Deutsche!

  • Tut mir leid Euch das zu sagen, aber wieder einmal hat die Kanzlerin fast alles richtig gemacht, und die Menschen in unserem Land profitieren davon. Nur die ( ganz überwiegend leider linke Presse, die Intellektuellen, die gut besoldeten und beamteten Lehrer ) die alle hetzen gegen die Kanzlerin und sorgen für eine einmalige Situation in der westlichen Welt, nämlich daß die Wiederwahl einer Regierung trotz nachweislicher riesiger wirtschaftlicher Erfolge gefährdet ist. Bürger lasst Euch nicht von der abolsut unfähigen und neidischen SPD und den Grünen verarschen, diese Regierung ist für unser Land ( und auch für den Rest Europas ) gut, und das solltet Ihr auch an der Urne zeigen. Wer nicht sieht, wie gut es selbst schlecht verdienenden Menschen in unserem Land geht ( verglichen mit Spanien, Portugal, Griechenland, Ländern auf anderen Kontinenten gar nicht erst angesprochen ) der war noch nie wo anders! Klar sind wir noch immer weit von sozialer Gerechtigkeit entfernt, aber was möglich ist macht diese Kanzlerin, eben gerade weil sie keine Nur - Politikerin sondern immer auch noch Wissenschaftlerin ist. Lasst Euch nicht verunsichern, laßt Euch nicht in einen Klassenkampf hineinhetzen, dieses Land ist einfach ( fast überall super ) und wir würden viel mehr riskieren, wenn wir nun den Kapitän wechseln, nur weil die Presse uns unseren madig macht, als wir mit einer neuen Koalition gewinnen können ( denn allenfals es nicht schlechter machen wäre doch dann die Vorgabe, woher aber soll ein besser machen kommen? )

    Geht wählen und unterstützt eine Kanzlerin, die ( nicht populistisch ) auch noch in der Lage ist ihre als falsch erkannten Entscheidungen wieder zu revidieren, das zeigt Größe und nicht wie uns die Presse glauben machen will Schwäche.

    Liebe Grüße aus München ( wo wir die Kanzlerin leider nicht wählen können )
    Uli Henkl

  • ???
    Ist die Katze über die Tastatur gelaufen???

  • Warum beschwert ihr euch alle? Wählt halt die Parteien, die für Transparenz und Menschlichkeit stehen.

  • Yalancinin hafizasi kuvvetli olmali. :-)

  • @ Politikmafiagegner

    Ja Klar -- Im selben Jahr hat Schröder seine Amtszeit beendet , Gott sei dank !!!

    Übrigens hatte rot/grün nicht mit einer Finanz u. Wirtschaftskrise zu kämpfen , auch mussten sie kein Geld für eine Griechenland Rettung "abzweigen"
    Schröder hatte denkbar bessere Voraussetzungen um eine Arbeitslosenquote unter der heute veröffentlichten zu realisieren , die Genossen können es hat nicht !!!!

  • Ja Klar -- Im selben Jahr hat Schröder seine Amtszeit beendet , Gott sei dank !!!

    Übrigens hatte rot/grün nicht mit einer Finanz u. Wirtschaftskrise zu kämpfen , auch mussten sie kein Geld für eine Griechenland Rettung "abzweigen"
    Schröder hatte denkbar bessere Voraussetzungen um eine Arbeitslosenquote unter der heute veröffentlichten zu realisieren , die Genossen können es hat nicht !!!!

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