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48 Stunden Streik am Frankfurter Flughafen ist gestartet

Der 48-Stunden-Streik am Frankfurter Flughafen hat am Montagmorgen begonnen. In der Nacht zum Montag hatte die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) den Streik überraschend um 24 Stunden verlängert.
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Der größte deutsche Flughafen wird wieder bestreikt. Quelle: dpa

Der größte deutsche Flughafen wird wieder bestreikt.

(Foto: dpa)

Frankfurt An Deutschlands größtem Flughafen wird seit Montagmorgen wieder gestreikt. Die rund 200 Vorfeldmitarbeiter legten am frühen Morgen die Arbeit für 48 Stunden nieder, wie der Frankfurter Flughafenbetreiber bestätigte. In der Nacht zum Montag hatte die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) den Streik überraschend um 24 Stunden verlängert - ursprünglich sollte nur bis zum Dienstagmorgen 5.00 Uhr die Arbeit niedergelegt werden. Nun soll der Ausstand nach GdF-Angaben bis Mittwoch (22.Februar/5.00 Uhr) dauern.

Insbesondere Inlandsflüge, aber auch Flüge auf Mittelstrecken etwa innerhalb Europas könnten dem Ausstand zum Opfer fallen. Allein die Lufthansa streicht von Montag- bis Dienstagmorgen rund 200 Starts und Landungen - Langstreckenflüge sollen nach Auskunft eines Sprechers aber nicht betroffen sein.

Der Flughafen-Betreiber Fraport geht davon aus, dass in den ersten 24 Stunden des Streiks insgesamt bis zu 70 Prozent aller rund 1250 geplanten Flugbewegungen stattfinden können. Er hatte eigens Mitarbeiter geschult, die die Aufgaben von Vorfeldlotsen, Flugzeugeinweisern und Disponenten übernehmen. Die Gewerkschaft will mit dem Ausstand in der Tarifauseinandersetzung mit Fraport den Druck erhöhen.

Sie kritisierte, dass der Betreiber sich nicht bewege. Fraport sieht dagegen die Gewerkschaft am Zuge und forderte eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Bereits am vergangenen Donnerstag und Freitag hatten die rund 200 Vorfeldmitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Allein am Freitag waren dadurch 301 Flüge ausgefallen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
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1 Kommentar zu "48 Stunden: Streik am Frankfurter Flughafen ist gestartet"

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  • Das ist ein gewerkschaftlicher Erpressungsversuch, bei dem die Verhältnismäßigkeit der Mittel in krassem Missverhältnis steht. Der angerichtete Millionenschaden sollte bestraft werden.