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5,0 Prozent FDP schafft es knapp in den Thüringer Landtag

Das amtliche Endergebnis der Thüringer Landtagswahl steht fest: Die Liberalen überspringen demnach die notwendige 5,0 Prozent-Hürde um 73 Stimmen.
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Der Thüringer Spitzenkandidat und der Parteivorsitzender der FDP haben jetzt Gewissheit: Die Liberalen zieht knapp in den Landtag ein. Quelle: dpa
Thomas Kemmerich (links) und Christian Lindner

Der Thüringer Spitzenkandidat und der Parteivorsitzender der FDP haben jetzt Gewissheit: Die Liberalen zieht knapp in den Landtag ein.

(Foto: dpa)

Erfurt Knapp zwei Wochen nach der Landtagswahl in Thüringen ist es offiziell: Die FDP zieht mit 5,0 Prozent der Stimmen ins Thüringer Parlament ein. Das gab der Landeswahlleiter Günter Krombholz bei der Präsentation des amtlichen Endergebnisses am Donnerstag bekannt. Demnach übersprangen die Liberalen die Fünf-Prozent-Hürde um 73 Stimmen.

Damit endet das Bangen der FDP, die nach dem vorläufigen Ergebnis am Wahlabend lediglich 5 Stimmen über der Fünf-Prozent-Hürde gelegen hatte. Nun wurde dieses Ergebnis korrigiert - die bisherigen vorläufigen Ergebnisse der Parteien wurden weitgehend bestätigt.

Die Regierungsbildung wird in Thüringen weiterhin schwierig bleiben, weil das favorisierte Bündnis von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) eine Minderheitsregierung bilden müsste und auf Stimmen anderer Fraktionen angewiesen wäre, um zu regieren.

Auch eine Konstellation unter Führung der CDU und ohne AfD hat keine Mehrheit. FDP und CDU haben eine feste Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen. Außerdem will keine der im künftigen Landtag vertretenen Parteien mit der AfD zusammenarbeiten.

Der Landeswahlausschuss prüfte in Erfurt jeden Wahlkreis einzeln. Dies sei angesichts des knappen Ausgangs der Wahl nötig, in dieser Form aber eher unüblich, hatte Krombholz eingangs gesagt. Die knappsten Ergebnisse hatte die FDP bisher beim Einzug in die Landesparlamente 2001 in Hamburg mit 680 Stimmen und 2013 in Hessen mit 911 Stimmen mehr als nötig. In Thüringen hatte die FDP bei der Wahl 2014 den Einzug ins Parlament verpasst.

Mehr: In einem Schreiben regt der Thüringer AfD-Chef Höcke eine Minderheitsregierung aus CDU und FDP an.

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  • dpa
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